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Alltagsmenschen: Zerstörte Skulptur des Fotografen in Rees steht wieder vor Bürgerhaus

Alltagsmenschen : Auf dem Markt wird wieder fotografiert

Die Skulptur des Fotografen, die bei einem Unfall im Januar stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, steht wieder vor dem Bürgerhaus. Sie wurde nicht nur repariert, sondern auch einem „Face-Lifting“ unterzogen.

(RP) Der Hut war verbeult, die Linse geplatzt, Schuhe abgelaufen und Hose sowie Jackett verschlissen. Mitleiderregend war das Erscheinungsbild der stadtbekannten Fotografen-Figur nach dem schweren Unfall im Januar dieses Jahres. Doch jetzt kommt die fast vollständig ausgetauschte Figur mit modischen und neuen Kleidern daher. Die Mitarbeiter des städtischen Kulturamtes sind sich sicher: „Der Fotograf wird ab jetzt wieder treu und zuverlässig die zahlreichen Fotowünsche der Rees-Besucher erfüllen“.

Dabei hat der Stadtfotograf bereits eine kleine Reise hinter sich. Vom Lechner-Atelier in Witten ließ er sich gemeinsam mit seinen Freunden nach Kamp-Lintfort kutschieren. Während die zwischenzeitlich liebgewonnenen Atelier-Freunde jedoch dort die Landesgartenschau bereichern werden, wurde der Stadtfotograf auf dem Laga-Gelände durch den städtischen Bauhofleiter Andreas Böing abgefangen und schließlich sicher in die Rheinstadt gefahren. Da die Künstlerin Christel Lechner die Alltagsmenschen-Ausstellung in Rees in besonders guter Erinnerung behalten hat, wurde der Stadt Rees für den Ersatz ein großzügiger Sonderpreis eingeräumt.

Leider ist es aber so, dass keine Versicherung für Face-Lifting und neue Klamotten einspringen konnte. Die Stadt Rees bedauert dies, freut sich aber umso mehr, dass das Figuren-Ensemble vor dem Rathaus wieder vollständig ist.