Tischtennis: Fünf Spieler von Borussia Düsseldorf starten bei den China Open

Tischtennis : Fünf Borussen starten bei den China Open

Während sich vier Tischtennis-Asse aus Düsseldorf erst noch qualifizieren müssen, geht es für Spitzenspieler Timo Boll erst am Donnerstag los.

Mit 400.000 US-Dollar Preisgeld, davon 44.000 für den Sieger des Herreneinzels, sind die China Open im Tischtennis das „wertvollste“ Turnier im Jahreskalender der International Tabletennis Federation (ITTF). Kein Wunder also, dass alles was Rang, Namen und Spielstärke im Tischtennis hat, sich aktuell im „Reich der Mitte“ aufhält, denn ab heute werden die China Open 2019 in Shenzhen gespielt. Von den ersten 20 Athleten der Weltrangliste sind alle dabei, 45 sind es von den Top 50.

Aus dem Quintett des deutschen Rekordmeisters Borussia gab sich deshalb auch keiner die Blöße, nicht in Shenzhen anzutreten.

Für Timo Boll (Weltrangliste 7), Kristian Karlsson (32), Anton Källberg (132), Omar Assar (53) und Zugang Ricardo Walther (39) fangen die China Open zu unterschiedlichen Zeiten an. Während Boll wegen seiner Weltranglistenposition zu den 16 Spielern zählt, die bereits in der ersten Hauptrunde (ab Donnerstag) stehen, müssen sich die anderen Borussen in der Qualifikation einen der anderen 16 Hauptrundenplätze erspielen. Los geht es mit der Qualifikation heute.

Dabei trifft Assar in Runde eins auf den Usbeken Zokhid Kenjaev (187), während es Källberg mit dem Inder Sathian Gnanasekaran (24) zu tun bekommt. Interessant für Karlsson: Er muss gegen Assar-Bruder Khalid (140) ran und Walther wird sich entweder mit dem Koreaner Ro Haon Song (993) oder dem Österreicher David Serdaroglu (221) auseinandersetzen.

Im Doppel geht Boll mit seinem Nationalmannschaftskollegen und Ex-Borussen Patrick Franziska (17) an den Tisch, Walther steht beim Duell Zwei-gegen-Zwei an der Seite des Ex-Borussen Dimitrij Ovtcharov (15), Källberg bildet mit Truls Moregard (113) eine rein schwedische Kombination, genauso wie Karlsson mit seinem Landsmann Jon Persson (55).

Alle vier Doppel mit Düsseldorfer Beteiligung müssen sich zunächst durch die Qualifikation spielen.

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