Timo Boll bei Japan Open im Tischtennis topgesetzt

Drei Tischtennis-Profis Borussias am Start : Boll ist bei den Japan Open an eins gesetzt

98 Tischtennisspieler bewerben sich bei den Japan Open in Kitakyushu um 65.000 Dollar Preisgeld, davon 18.500 sowie 250 Weltranglistenpunkte für den Sieger. Mit dabei sind von Mittwoch bis Sonntag 23 Koreaner, 17 Japaner, zehn Chinesen und in Timo Boll, Kristian Karlsson und Anton Källberg drei Borussen.

Boll ist sogar an Position eins gesetzt. Zwar ist der 37-Jährige nach den China Open vom vergangenen Wochenende als Weltranglisten-Vierter nicht mehr der im globalen Ranking am höchsten platzierte Spieler bei den Japan Open, aber als die Setzung festgelegt wurde, war Boll noch Dritter und Olympia- und China-Open-Sieger Ma Long (China) Sechster. Inzwischen ist Ma Weltranglisten-Zweiter.

Boll, der wie Karlsson (WR 18) und Källberg (77) von China direkt nach Japan jettete, hat gemischte Erinnerungen an die China Open, denn er verlor im Achtelfinale 3:4 gegen den Chinesen Liang Jingkun (82). „Das war schon schade. Leider habe ich ihn im zweiten Satz ins Spiel kommen lassen. Meine Führung nicht zum 2:0 zu nutzen, hat weh getan“, ärgert sich Boll. „Immerhin waren ein paar tolle Ballwechsel dabei, die in mein Best-of gehören.“

Gut möglich, dass der Rekord-Europameister aus Düsseldorf in Japan die Chance zur Revanche bekommt, denn Liang Jingkun ist auch für das Turnier in Kitakyushu gemeldet. Dafür muss sich der Chinese aber ebenso wie Källberg erst einmal durch die heute beginnende Qualifikation spielen. Im Hauptfeld stehen nur 16 direkte Erstrundenplätze zur Verfügung. Boll und Karlsson haben jeweils einen davon und greifen erst am Freitag ins Spielgeschehen ein.

Mehr von RP ONLINE