MSV hofft weiter auf den Klassenerhalt

Fußball : MSV hofft weiter auf den Klassenerhalt

Das 2:1 des Landesligisten gegen VSF Amern war das fünfte Spiel ohne Niederlage in Serie.

Die Siegesserie des Rather SV ist gerissen: Nach zuletzt drei Erfolgen hintereinander musste sich der RSV beim 1. FC Mönchengladbach mit 2:5 (1:2) am Ende deutlich geschlagen geben. Dabei sah es für die Gäste lange Zeit noch nach einem Punktgewinn aus. Selcuk Yavuz brachte die Schwarz-Weißen sogar in Führung (16.). Der Favorit schlug aber schnell zurück und drehte per Doppelschlag durch Lukas Stiels (20.) und Durukan Celik (22.) die Partie. Kurz nach dem ­Seitenwechsel meldete Rath sich jedoch noch einmal zurück, Marco Gatzke erzielte den Ausgleichstreffer (53.).

Knackpunkt des Spiels war ­letztlich der von Oguz Ayan verwandelte Foulelfmeter zum 3:2 für Mönchengladbach (69.). David Godlevski ließ schnell das 4:2 folgen (74.), womit die Partie entschieden war. Andreas Herbstreit erhöhte kurz vor dem Ende gar auf 5:2 (85.). Durch die Niederlage überholte der VfR Krefeld-Fischeln den Rather SV, der auf den achten Tabellenplatz abrutschte.

Der MSV Düsseldorf konnte seinen Höhenflug fortsetzen. Das 2:1 (1:0) gegen die VSF Amern war das fünfte Spiel ohne Niederlage in Serie. Das Team von Trainer Harald Becker kletterte damit auf den 15. Platz und hat damit die Chance, am letzten Spieltag noch ans rettende Ufer zu springen.

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Gegen die VSF Amern ging der MSV durch ein Eigentor von Maik Lambertz in Führung (25.). Kurz nach der Halbzeit erhöhte Jaouad Jaha auf 2:0 (51.). In der Schlussphase musste die Becker-Elf noch um den Sieg zittern, nachdem Amerns Dominik Bischoff der Anschlusstreffer gelang (70.).

Für den Sprung auf einen ­Nichtabstiegsplatz müssen die Düsseldorfer ihre Erfolgsserie am kommenden Wochenende zwingend beibehalten und in Solingen gewinnen. Kurios: Der kommende Gegner liegt aktuell auf dem scheinbar sicheren neunten Platz, könnte bei einem Sieg aber durch den MSV noch überholt werden.

Lange Gesichter dagegen in Düsseltal: Auch am vorletzten Spieltag musste der DSC 99 eine außergewöhnlich hohe Niederlage hinnehmen. Das Team des Trainergespanns Christian Scholz/Andreas Kober unterlag dem TVD Velbert vor heimischem Publikum deutlich mit 1:8.

Dabei gelang es den bereits abgestiegenen Derendorfern lediglich in der ersten Viertelstunde der Partie, dem mit großen ­Aufstiegsambitionen angereisten TVD ansatzweise Paroli zu bieten. Doch schon in der 15. Spielminute stellten die Velberter ihre Klasse erstmals unter Beweis und gingen durch Hayralla Alici, der seine Schnelligkeit gegen die überfordert wirkende DSC 99-Defensive ­ausspielte, verdient in Führung. Youssef El Boudihi (17), Giuseppe Raudino (21./41./64.), Erhan Zent (44./62.) und Ronay Kosan (49.) schraubten das Ergebnis dann im weiteren Verlauf nahezu mühelos in die Höhe, während die Derendorfer sich aus dem Spiel heraus keine einzige wirklich zwingende Torchance erspielen konnte. Lediglich Pascal Ryboth kam in der 54. Minute noch ein Geistesblitz, als er einem zu kurz geratenen Rückpass der TVD-Defensive konsequent nachging und so für den DSC wenigstens noch den Ehrentreffer einbrachte.

Christian Scholz zeigte sich nach dem Abpfiff enttäuscht. „Für uns war heute wegen Verletzungen und unzureichender Einstellung einfach nicht mehr drin“, resümierte er trocken. Den durch den Sieg sicher aufgestiegenen Velbertern machte er indes ein großes Kompliment. „Velbert ist aus meiner Sicht die mit Abstand beste Mannschaft der Liga und ist heute absolut verdient aufgestiegen“.

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