1. Sport
  2. Fußball
  3. KFC Uerdingen

Offener Zweikampf beim KFC Uerdingen um den Platz im Tor

Wer ist die Nummer eins? : Hidde Jurjus und Lukas Königshofer kämpfen um den Platz im Tor des KFC Uerdingen

Eigentlich wird die Frage, wer die Nummer eins ist, vor der Saison entschieden. Nachdem Interimstrainer Stefan reisinger beim KFC Uerdingen das Sagen hat, stellt sich die Frage erneut: Hidde Jurjus oder Lukas Königshofer?

Die Mannschaft des KFC Uerdingen stellt sich vor der Begegnung beim SC Verl am Samstag (14 Uhr) quasi von alleine auf. Denn Interimstrainer Stefan Reisinger fehlen nicht nur der positiv auf Corona getestete Torjäger Adriano Grimaldi und Christian Kionsombi (Muskelfaserriss), sondern auch weiterhin Gino Fechner. Er hat nach seiner Corona-Erkrankung zwar wieder mit der Mannschaft trainiert, doch machen ihm die Nachwirkungen noch erheblich zu schaffen. Er ist körperlich noch nicht wieder in der Verfassung, dass er mitspielen kann.

Auf der Position des defensiven Mittelfeldspielers bieten sich Reisinger jedoch genügend Alternativen, zumal der Interimscoach eine offensivere Ausrichtung bevorzugt. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn Unentschieden werden den Uerdingern höchstens im Einzelfall helfen, nicht aber insgesamt zum Klassenerhalt reichen. Dazu benötigt das Team noch ungefähr zwölf Punkte aus den restlichen sieben Begegnungen.

So dürfte Reisinger bei seinem Debüt als Interimscoch der Saison 2020/21 in Verl die Viererkette bestehen lassen. Im Mittelfeld könnten neben Dave Gnaase und Tim Albutet Mike Feigenspan und Peter van Ooijen auflaufen. Der Niederländer hat bislang oft gute Ansätze gezeigt, sein Leistungsvermögen aber nicht einbringen und ausschöpfen können. Sollte Kiprit einsatzfähig sein, bleibe noch eine Position offen, für die zunächst Gustav Marcussen und Kolja Pusch infrage kämen, wobei der Däne zuletzt mit einem Tor für sich geworben hatte.

Aufgrund der offensiveren Ausrichtung stellt sich auch noch einmal die Torhüterfrage: Lukas Königshofer oder Hidde Jurjus? Ein Duell auf Augenhöhe unterschiedlicher Spielertypen: Der Österreicher ist etwas stärker auf der Linie oder mit den Händen, der Niederländer mit dem Ball am Fuß und im und um den Strafraum. Letzteres könnte aufgrund des Drucks, offensiver zu spielen und zu gewinnen, den Ausschlag geben.