1. Sport
  2. Fußball
  3. Fortuna

Fortuna Düsseldorf: F95 muss ausgerechnet auf den künftigen Trainer des 1. FC Köln Steffen Baumgart hoffen

Künftiger Köln-Trainer : Fortuna muss ausgerechnet auf Baumgart hoffen

Fortuna muss während des Spiels am Sonntag auch einen Blick auf die Partie zwischen Paderborn und Fürth werfen. Die Düsseldorfer müssen auf Schützenhilfe der Ostwestfalen hoffen. Dort ist Steffen Baumgart Trainer, der künftig den 1. FC Köln coachen wird.

Die Zweite Liga geht in die entscheidende Phase. Gegen Erzgebirge Aue am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) muss Fortuna gewinnen und gleichzeitig auf einen Patzer von Greuther Fürth beim SC Paderborn hoffen, um weiterhin die Chance auf den Relegationsplatz aufrecht zu erhalten.

Pikant: Ausgerechnet Steffen Baumgart, ab der kommenden Saison Trainer des 1. FC Köln, kann dafür sorgen, dass die Düsseldorfer ein Endspiel in Mittelfranken erhalten. „Wir kennen alle Steffen – das ist Mentalität pur. Der will sich in Paderborn sehr gut verabschieden. Da braucht keiner daran zweifeln, dass es an Konzentration oder Einsatz mangeln wird“, befindet Fortunas Cheftrainer Uwe Rösler. „Die sind voll fokussiert, das Spiel zu gewinnen. Dafür steht der Trainer und die Mannschaft.“

Was ihn zuversichtlich macht: Paderborn befindet sich momentan in Hochform. Am vergangenen Spieltag schlug man Aue mit 8:3. Die Paderborner scheinen also gewillt, ihrem scheidenden Trainer den bestmöglichen Abschied zu gewähren. Das Spiel in Ostwestfalen könnte aber auch während der eigenen Partie gegen Aue eine übergeordnete Rolle spielen.

Schließlich wird es für Fortuna zu einem Alles-oder-Nichts-Spiel. „In der ersten Halbzeit möchte ich von dem anderen Spiel gar nichts wissen“, sagt Rösler. „In der Pause werde ich dann aber mal nachfragen. Wenn sich irgendetwas Besonderes in Paderborn ereignen sollte, wird jemand auf der Bank mit mir Kontakt aufnehmen. Das Wichtigste ist aber, dass wir unsere Hausaufgaben machen und das Spiel gewinnen.“

Und das wird alles andere als einfach. Schließlich kann man damit rechnen, dass die Sachsen nach der Packung gegen Paderborn recht angespornt in die Begegnung gehen werden. Auch wenn Trainer Dirk Schuster nicht an der Seitenlinie stehen wird. „Ich glaube ganz stark daran, dass sie eine Reaktion zeigen werden“, sagt Rösler. Für Fortuna wird es daher darauf ankommen, schnellstmöglich Ruhe in die Partie zu bekommen. Dann schaut es sich während des Spiels auch entspannter nach Paderborn. Dorthin, wo der künftige Köln-Trainer Baumgart ausgerechnet dem großen Rivalen aus Düsseldorf Schützenhilfe leisten kann.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das waren die möglichen Trainerkandidaten bei Fortuna