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Fortuna Düsseldorf: Trainer Dirk Schuster von Erzgebirge Aue meldet sich krank

Irritationen bei Fortuna-Gegner : Trainer-Team von Aue holt sich „Gelben Schein“

Dirk Schuster hat Erzgebirge Aue zum Klassenerhalt geführt. Sein Kontrakt läuft eigentlich noch bis 2022. Doch jetzt stehen die Zeichen auf Abschied. Der Trainer hat vor dem Spiel gegen Fortuna seine „Krankmeldung“ abgegeben. Was Uwe Rösler dazu sagt.

Trainer Dirk Schuster vom Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue steht seiner Mannschaft vorerst nicht zur Verfügung. Der 53-Jährige hat gemeinsam mit seinem Co-Trainer Sascha Franz dem Verein eine Krankmeldung vorgelegt, teilte derKlub mit. Somit wird Co-Trainer Marc Hensel die Mannschaft auf das vorletzte Punktspiel der Saison bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag (15:30 Uhr) vorbereiten, wie die Vereinsführung entschied.

„Zuerst wünschen wir beiden Trainern auch auf diesem Weg eine gute und schnelle Besserung. Marc Hensel wird in Wahrnehmung der ihm übertragenen Verantwortung unsere Mannschaft zusammen mit Marco Kämpfe und Daniel Haas auf die nächste Aufgabe bei Fortuna vorbereiten“, sagte Aue-Präsident Helge Leonhardt. Der Funktionär hatte den Trainer nach der 3:8-Heimniederlage gegen den SC Paderborn am vergangenen Wochenende nicht zum ersten Mal scharf kritisiert.

Unklar ist auch, ob Schuster, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 datiert ist, die Mannschaft im letzten Saisonspiel gegen den VfL Osnabrück betreuen wird. Schuster hatte in den letzten beiden Spielzeiten mit Aue souverän den Klassenerhalt geschafft und auch in diesem Jahr vorzeitig das Saisonziel erreicht.

Laut "dpa" wurde bereits Anfang der Woche über eine Trennung vom 53-Jährigen in den Vereinskreisen diskutiert. Es wäre der siebte Trainerwechsel in der siebenjährigen Amtszeit von Helge Leonhardt.

Uwe Rösler zeigt sich nicht besonders überrascht von der Entwicklung im Erzgebirge. „Ich kenne ja das Umfeld da“, ließ der 52-Jährige wissen. „Es ist ja bekannt, dass ich mit Dirk befreundet bin. Ich habe ihn aber jetzt noch nicht angerufen, um zu hören, was da los ist. Ich will mich ersteinmal total auf das Spiel konzentrieren. Nächste Woche werden wir sicherlich die Zeit für einen Austausch finden.“

Die Aktion von Schuster spricht jedenfalls nicht unbedingt dafür, dass es noch eine intensivere Basis für eine weitere Zusammenarbeit geben würde.

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