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Fortuna Düsseldorf: Marcel Sobottka spricht vor dem Spiel gegen Erzgebirge Aue

Sobottka über das Quarantäne-Hotel : „Andere Berufsgruppen trifft es viel schlimmer als uns“

Gegen Eintracht Braunschweig hat Fortuna ihren Mittelfeldmotor schmerzlich vermisst. Gegen Erzgebirge Aue will Marcel Sobottka wieder dazu beitragen, dass die Düsseldorfer die Minimalchance auf den Aufstieg aufrechterhalten.

Gegen Eintracht Braunschweig hat Marcel Sobottka dem Düsseldorfer Spiel schmerzlich gefehlt. Nach seiner Gelbsperre will er gegen Erzgebirge Aue am kommenden Sonntag aber wieder angreifen. Wir haben uns mit Fortunas Mittelfeldmotor im Vorfeld unterhalten. Marcel Sobottka über...

... den Einzug der Fortunen in das Quarantäne-Hotel „Klar, ist es nicht einfach, wenn man ein kleines Kind zu Hause hat und dann die Kulleraugen sieht, wenn der Papa ins Hotel geht. Aber man muss auch die andere Seite sehen. Und dann muss man einfach auch sehen, dass es andere Berufsgruppen gibt, die es wirklich viel härter trifft als uns. Wir gehen in ein Hotel, wo wir auch Darts-Scheiben und Tischtennis-Platten mit haben. Da geht es uns nicht schlecht. Alle sind darauf aus, die Saison noch gut zu Ende zu spielen. Ich glaube, es ist völlig okay, wenn wir mal elf Tage ins Hotel ziehen. Wenn man über den Tellerrand guckt, gibt es andere Schicksale. Da trifft es andere viel schlimmer.“

... seine Sperre im Spiel gegen Braunschweig „Vielleicht muss ich gucken, dass ich weniger Gelbe Karten sammle. Aber wir haben einen breiten Kader. Wir hatten die Qualität auf dem Platz, um das Spiel zu gewinnen. Wir müssen versuchen, wieder kompakter zu sein. Ich weiß gar nicht mehr, wann wir das letzte Mal zu Null gespielt haben. Gegen Aue braucht es wieder diese Basis. Das ist nicht an zwei Positionen gekoppelt, sondern muss im gesamten Mannschaftsverbund passieren.“

... das Restprogramm der Konkurrenten aus Fürth und Hamburg „Es bringt uns nicht weiter, wenn wir auf andere Mannschaften gucken. Wir haben eine minimale Chance und die haben wir nur, wenn wir beide Spiele gewinnen. Wenn das Spiel gegen Aue nicht gewonnen wird, brauchen wir uns über die anderen Dinge gar keinen Kopf machen. Wenn wir gewonnen haben, gehen wir in die Kabine und gucken uns dann die anderen Ergebnisse an. Und dann sehen wir, ob wir gegen Fürth ein Endspiel haben.“

... den Abstieg seines alten Vereins Schalke 04 „Natürlich berührt mich das. Niemand hat damit gerechnet, dass Schalke absteigt. Aber das geht nicht nur mir so. Sehr viele Leute aus meinem Umfeld sind Schalke-Fans. Es ist sehr schade, dass sie nun absteigen. Ich hoffe, dass auf Schalke langsam wieder mehr Ruhe einkehrt. Da war diese Saison ein bisschen viel Theater. Dieser Klub gehört in die Bundesliga.“

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Marcel Sobottka