Borussia Mönchengladbach: Raffael ackert für den Start unter Marco Rose

Sie trafen sich schon im Kraftraum : Raffael ackert für den Rose-Start

Marco Rose „erwischte“ den Brasilianer zufällig, als der im Borussia-Park im Kraftraum an seiner Fitness arbeitete. Der „Maestro“ will wieder angreifen.

Bei seinem Amtsantritt am Mittwoch im Borussia-Park kam es bereits zu einem großen Aufeinandertreffen für Marco Rose. Der Trainer, der eine neue Ära bei den Gladbachern einleiten soll, begegnete im Kraftraum der Arena Raffael, einem seiner neuen Spieler in Gladbach und dort nah am Legenden-Status. Auch die Medienabteilung der Borussen nutzte dieses zufällige Treffen für einen Schnappschuss und schrieb dazu mit einem Smiley versehen: „Hey Boss, ich bin der Maestro.“ Diesen Spitznamen verdiente sich Raffael in seinen bisher sechs Jahren bei Borussia. „Das war schonmal ein sehr guter Beginn“, sagte Rose und meinte damit in erster Linie den Fleiß, den der Brasilianer auch während der Sommerpause an den Tag zu legen scheint.

Auch für Raffael war das ein guter Start mit Rose. „Ich hatte einen sehr guten Eindruck von ihm“, sagt er im Gespräch mit unserer Redaktion. Damit auch auch der 34-Jährige einen guten Eindruck in der am 30. Juni startenden Vorbereitung macht, legt er Extra-Schichten ein. „Ich muss noch ein wenig an mir arbeiten und fit werden“, sagt Raffael, der am Ende der Rückrunde aufgrund einer Wadenverletzung außer Gefecht gesetzt war.

Mit zurückgeholter Fitness möchte er zeigen, dass er trotz des fortgeschritten Alters ein Spieler ist, der im Rose-Fußball eine entscheidende Rolle spielen kann. Zwei Tage nach der Spieler-Trainer-Begegnung ging es aber auch für Raffael in den Urlaub in die brasilianische Heimat. Dort wird er aber nicht nur die freie Zeit genießen, sondern weiter an sich arbeiten, um nach der schweren vergangenen Saison wieder voll durchzustarten.

In der Spielzeit 2018/2019 kam Raffael nämlich nur auf 13 Einsätze in der Bundesliga, erzielte dabei drei Tore. Nur fünfmal stand er in der Startelf, insbesondere weil ihn Verletzungen immer wieder zurückwarfen. Gehörte er zu Saisonbeginn zum Stammpersonal, warf ihn auch da schon eine Wadenverletzung zurück. Ende der Hinrunde zog er sich zudem einen Schlüsselbeinbruch beim Auswärtsspiel gegen 1899 Hoffenheim (0:0) zu und schließlich zwickte im Endspurt wieder die Wade.