Borussia Mönchengladbach: Marco Rose - das sagt der Trainer über Borussia

Rose stellt sich vor : „Borussia ist ein lässiger Klub“

Der neue Borussia-Trainer hat sich am Mittwoch an seiner neuen Wirkungsstätte vorgestellt und erklärt, warum er sich für Gladbach entschied. Nun geht’s für ihn aber erstmal in den Kurz-Urlaub.

Wenn es nach Borussia geht, hat am Mittwochmorgen eine neue Ära begonnen. Auf einer Pressekonferenz stellte sich ab 10 Uhr Marco Rose, der neue Trainer der Gladbacher und Nachfolger von Dieter Hecking, vor. „Die Veranstaltung findet wegen mir so früh statt, ich fliege heute Nachmittag in den Urlaub“, sagte der 42-Jährige. „Erst fahre ich mit dem Auto zu meiner Familie, dann fliegen wir auf eine Baleareninsel. Aber nur für vier Tage, weil meine Tochter schulpflichtig ist und ins Gymnasium muss.“

Dann wird sich Rose noch mehr ins Borussia-Abenteuer stürzen. Am 30. Juni um 11 Uhr wird das auch sportlich starten, da ist der Trainingsauftakt. Kontakt zu seinen neuen Spielern hatte er aber schon. „Mit Yann Sommer habe ich telefoniert und ihm gesagt, dass er ein paar Tage länger Urlaub machen darf, das war natürlich ein guter Start für mich“, sagt Rose lächelnd. „Und heute Nachmittag werde ich im Auto Chris Kramer anrufen und mit ihm sprechen. Raffael habe ich auch schon im Kraftraum getroffen. Ein Spieler, der in der Sommerpause trainiert — das geht schonmal sehr gut los.“

Aber warum hat sich einer der begehrtesten Coaches Europas, den auch eine Vielzahl anderer Klubs nach seinen Erfolgen bei RB Salzburg verpflichten wollten, für Borussia entschieden? „Weil es ein lässiger Klub ist. Einer der größten Vereine in Deutschland was Geschichte und Fan-Power betrifft. Ein Klub mit viel Potenzial, der mit dem fünften Platz schon viel abgerufen hat und nun wollen wir die Dinge weiterentwickeln", sagt Rose.

Das ist auch das Ziel von Sportdirektor Max Eberl, der sich trotz des Erfolges von Hecking für den Trainerwechsel entschied. “Wir hatten acht grandiose Jahre, waren achtmal einstellig, haben fünfmal Europa erreicht, das ist alles andere als selbstverständlich. Wir haben sehr lange mit unserer Art erfolgreich gespielt und jetzt wollen wir eine andere Art, weil Veränderungen gut tun“, sagt Eberl. „Es wird Zeit brauchen, um neue Spieler zu integrieren und den Spielern, die da sind, die neue Idee zu vermitteln. Wir wollen diese Grundidee, den neuen Ansatz, um in diesem Haifischbecken mit sechs Teams, die um Europa spielen, zu bleiben."

Foto: Hans-Peter Reichartz

Im Fohlenfutter lesen sie alle Informationen von der Pressekonferenz.

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