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Krefeld Pinguine sind bei Planungen für die neue Eiszeit schon weit

Personelle Entscheidungen : Pinguine sind bei Planungen für die neue Eiszeit schon weit

Sportdirektor Roos sagt, dass die neue Mannschaft so gut wie steht. Pietta erlitt Jochbeinprellung. Die Spieler feierten Rosenmontag gemeinsam Karneval.

Bei den Pinguinen war nach dem erneut zu frühen Saisonaus am Montag Wunden lecken angesagt. Die Mannschaft traf sich, um gemeinsam die Saison beim Karneval ausklingen zu lassen. Mit dabei sollte auch Daniel Pietta sein, der gegen Augsburg nicht wie zunächst befürchtet eine Jochbeinfraktur, sondern zum Glück nur eine Prellung erlitten hatte.

Am Wochenende werden die ersten Kufencracks die Seidenstadt verlassen. Für Mathias Trettenes beginnt dann die Vorbereitung mit der norwegischen Nationalmannschaft auf die Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai in der Slowakei. Für ihn wird es wahrscheinlich genau wie für Torhüter Patrick Klein kein Wiedersehen im Sommer in Krefeld geben. Torhüter Klein war 2014 als 20-Jähriger an die Westparkstraße gewechselt. Unter Trainer Rick Adduono bekam er immer seine Spiele. Unter Franz Fritzmeier hatte er keine guten Karten. So war es auch jetzt unter Brandon Reid. Nach einer starken Saisonvorbereitung stand beim ersten Punktspiel etwas überraschend der erfahrene Dimitri Pätzold im Tor. Insgesamt kam Klein auch nur auf vier Saisoneinsätze. „Es hat leider für mich nicht so gepasst, das hatte aber nichts mit meiner Verletzung zu tun. Wo es in der nächsten Saison hingeht, weiß ich noch nicht, aber die Fakten sprechen gegen einen Verbleib in Krefeld.“

Anders sieht es bei Philip Riefers aus. Das Krefelder Eigengewächs dürfte weiter das schwarz-gelbe Trikot tragen. Das war jedenfalls seinen Worten am Sonntag zu entnehmen: „Wir müssen aus dieser Saison die richtigen Lehren ziehen, an ein paar Stellschrauben drehen und einige Dinge besser machen. Ob ich in Krefeld bleibe, steht noch nicht fest, ich bin aber mit den Verantwortlichen in guten Gesprächen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird man wahrscheinlich hören, wo ich in der nächsten Saison spiele.“

Sportdirektor Matthias Roos, der das geplante Fan-Hearing für die nächste Woche ankündigte (evtl. 14. März), äußerte sich auch noch mal zur Personalie Jacob Berglund: „Wir sind mit Jacob und seinem Agenten im Gespräch. Eine Entscheidung gibt es noch nicht. Jacob liebäugelt mit einem Wechsel in die Schwedische Liga. Wenn einer der finanzstarken Clubs aus der DEL das Doppelte bietet, wie er hier in Krefeld verdienen kann, werden wir sicher auch nicht mithalten können. Jacob wird aber auch überlegen, was sportlich für ihn richtig ist. Vielleicht noch mal eine Saison in Krefeld mit Pietta und Costello zu spielen und die Möglichkeit zu haben, noch mal 30 Tore zu schießen. Dann ist er vielleicht für andere Clubs noch attraktiver, als jetzt zu einem großen Club zu wechseln, wo er dann in Reihe drei spielt und vielleicht 15 Tore schießt.“ Übrigens sagte der Sportdirektor, dass die Mannschaft für die neue Saison so gut wie feststeht.