Krefeld: 0:1 - Den Pinguinen fehlt gegen Straubing die mentale Stärke

Teilnahme an den Pre-Play-offs verpasst : Krefeld fehlt gegen Straubing mentale Stärke

4076 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag in der Yayla-Arena ein Spiel mit wenigen Höhepunkten. Torwart Dimitri Pätzold war der beste Krefelder.

Als Bäcker und deren Mitarbeiter der Bäcker-Innung Krefeld-Viersen nach der 0:1-Niederlage der Pinguine gegen die Straubing Tigers an den Ausgängen 2000 Berliner verteilten, war das für die KEV-Fans kein Trostpflaster. Sie hatten gerade das vielleicht schwächste Heimspiel ihrer Mannschaft in dieser Saison gesehen und jetzt die Gewissheit, dass der Play-off-Zug endgültig abgefahren ist. Damit beginnt am DEL-Standort am Rosenmontag die eishockeylose Zeit.

Auch wenn die Schwarz-Gelben bis zur letzten Sekunde den Willen erkennen ließen, den frühen 0:1-Rückstand aus dem ersten Drittel wett zu machen, fehlte es ihnen an der mentalen Stärke. Nach der Niederlage am Freitag in Bremerhaven hatten sie den Glauben verloren, den Rückstand auf Nürnberg noch aufholen zu können. Dazu trafen sie auf einen Gegner, der die neutrale Zone beherrschte und so die Pinguine ihr schnelles Spiel nicht entscheidend durchsetzen konnten. Dann kam auch noch Pech dazu, als der Puck nach einem harmlosen Schuss von Daschner von Patrick Seiferts Kufe ins Tor prallte (4.). Die Gastgeber konnten sich in diesem Spiel nur wenige Torchancen herausspielen und scheiterten dabei an Torwart Zatkoff. Sein Gegenüber Dimitri Pätzold verhinderte schon im ersten Drittel einen größeren Rückstand und war bis zum Schluss bester Krefelder.

„Wir haben im ersten Drittel zu schön gespielt und zu wenige Schüsse aufs Tor gebracht. Wir wussten, dass wir unbedingt gewinnen mussten. Unser Unterzahlspiel war gut, in Überzahl haben wir aber nichts zustande gebracht. Der Gegentreffer war sehr unglücklich. Straubings Torhüter Jeff Zatkoff hat sehr gut gehalten. Es ist nun schwer für Spieler, Trainer und die gesamte Organisation der Pinguine, dass wir keine Play-off-Chance mehr haben. Wir wollen aber trotzdem die Saison mit Charakter zu Ende spielen. Für die neue Saison werden wir einige Veränderungen vornehmen“, sagte Trainer Brandon Reid.

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