Daniel Pietta: „Wir hoffen gegen die DEG auf eine volle Hütte“

Deutsche Eishockey-Liga : Daniel Pietta: „Wir hoffen gegen die DEG auf eine volle Hütte“

Der Nationalspieler der Krefeld Pinguine erwartet am Freitagabend im König-Palast ein packendes und spannendes Derby gegen den rheinischen Rivalen aus Düsseldorf.

Am Tag vor dem ersten Derby der neuen DEL-Saison auf heimischen Eis war den Spielern der Krefeld Pinguine am Donnerstag beim Training die Vorfreude auf das Kräftemessen am Freitag (19.30 Uhr) mit der Düsseldorfer EG deutlich anzumerken. Sie fiebern dem ersten Saisonhöhepunkt im König-Palast entgegen. „Wir freuen uns auf das Derby und hoffen auf eine volle Hütte. Wir müssen uns über 60 Minuten an unseren Matchplan halten und nach Möglichkeit nur wenige Fehler machen. Dann haben wir eine gute Chance, mit den Fans im Rücken die drei Punkte einzufahren“, sagte Stürmer Daniel Pietta nach dem Training. Der Nationalspieler, der eigentlich immer trifft, wenn es gegen den Rivalen aus der Landeshauptstadt geht, erwartet ein packendes und spannendes Derby.

Auch für Trainer Brandon Reid, der selber einige Jahre bei der DEG als Stürmer gespielt hat, genießt das Duell eine besondere Bedeutung. Schließlich steht auf der anderen Seite sein ehemaligen Lieblingstrainer Harold Kreis bem Gegner hinter der Bande. Beide verbindet seit der gemeinsamen Zeit in Düsseldorf ein freundschaftliche Verhältnis. Beim ersten Saisonduell zwischen beiden Teams am 7. Oktober in Düsseldorf verließen die Pinguine mit 4:3 nach Verlängerung als Sieger das Eis.

„Die DEG hat eine gute Mannschaft mit schnellen Spielern, zwei guten Torhütern und ist in Überzahl sehr gefährlich. Wir brauchen eine gute Struktur und müssen von der Strafbank wegbleiben“, erklärte der Krefelder Trainer am Freitag. Er erwartet genau wie am Dienstag beim 3:2-Erfolg in Köln eine gute Defensivleistung: „Es nutzt uns nichts, wenn wir fünf schöne Tore schießen und am Ende mit 5:7 verlieren. Wenn wir das Derby gewinnen, gehen wir mit einem guten Gefühl in die Pause. Wenn viele Fans im Stadion sind, gibt uns das noch mehr Energie. Wir müssen aber unsere Emotionen unter Kontrolle halten und auf unsere Struktur achten. Drei Punkte im Derby, das ist das Beste für unsere Fans, für meine Familie und für unser Team.“ Der Coach will sein Team wie zuletzt beim Spiel in Köln aufs Eis schicken.

Nichts Neues gibt es zu den Wechselabsichten von Torjäger Jordan Caron, der von einem Klub aus der russischen Topliga KHL mit reichlich Dollar gelockt wird. „Wir wissen nur, dass Jordan erst am Donnerstag den medizinischen Check absolvieren muss“, sagte Krefelds Sportdirektor Matthias Roos.

Mehr von RP ONLINE