Fabian Xaver Weißmeier über sein Rennen beim Deutschen Derby

Interview mit Fabian Xaver Weißmeier : „Ich habe das Rennen genossen“

Für den Sonsbecker lief’s beim Deutschen Derby nicht wie gewünscht.

Fabian Xaver Weißmeier stellte beim legendären Deutschen Derby auf der Galopprennbahn in Hamburg den olympischen Gedanken „Dabei sein ist alles!“ in den Vordergrund. Für den Berufsreiter aus Sonsbeck lief’s vor großer Kulisse nicht wie erhofft.

Herr Weißmeier, warum reichte es bei Ihrer Derby-Premiere mit acht Längen Rückstand nur zum letzten Platz?

Fabian Xaver Weißermeier Magadan war zu Beginn sehr fleißig. Der Pferd hatte seine letzten beiden Rennen über 1600 Meter bestritten. Die Distanz in Hamburg ging über 2400 Meter. Da war das Grundtempo zu hoch. Plan war eigentlich, dass wir uns erst verstecken. Wir lagen lange auf dem zweiten Platz und sind auf den letzten 400 Metern zurückgefallen. Ich habe das Beste aus der Situation gemacht und bin dankbar für das Erlebnis.

Also hält sich die Enttäuschung in Grenzen?

Weißmeier Ja, das ist so. Es war eine Ehre und riesen Erlebnis für mich. Klar hätte ich gerne jemanden hinter mir gelassen. Ich habe das Rennen aber dennoch genossen.

Welche Eindrücke sind hängen geblieben vom Rennen auf großer Bühne?

Weißmeier Es ist schon was ganz anderes, wenn nur Elitepferde und Vollprofis am Start sind. Besonders beeindruckt hat mich die Parade mit der Vorstellung der Reiter vor dem Rennen.

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