Frauen des SV Budberg peilen wieder den Klassenerhalt an

Budberger Regionalliga-Kader bleibt zusammen : SVB peilt wieder den Klassenerhalt an

Die Budberger Regionalliga-Fußballerinnen kehren Mitte Juli auf den Platz zurück. Scarlett Hellfeier fällt länger aus.

Montag in einer Woche sehen sich die Regionalliga-Fußballerinnen des SV Budberg wieder. Dann beginnt die Vorbereitung. Die beste Scorerin der Vor-Saison wird dann nicht dabei sein. Scarlett Hellfeier, die sieben Treffer erzielte und etliche Tore vorbereitete, fällt aus gesundheitlichen Gründen aus. „Wie lange wir auf sie verzichten müssen, steht nicht fest“, sagt Jürgen Raab. Gänzlich verzichten muss der Trainer auf Julia Faupel (Karriereende) und Melanie Dahmen (eigene 2. Mannschaft).

Da Raab den Kader breiter aufstellen möchte, kündigte er „fünf, sechs Zugänge“ an. Die Namen wollte er noch nicht nennen. „Bislang habe ich nur die mündlichen Zusagen.“ Im vergangenen Jahr hatte ihn eine fest eingeplante Spielerin kurz vor dem Saison-Start hängen lassen. Der Coach verriert aber, dass die potzentiellen Zugänge das Durchschnittsalter senken werden. „Bis auf eine Spielerin sind sie unter 21 Jahre alt.“

Erst zum zweiten Halbjahr rechnet Jürgen Raab mit der Rückkehr der beiden Langzeitverletzten. Frauke Fleischer und Claudia vom Eyser hatten sich das Kreuzband gerissen. Charlyne Silvente Perez sowie Lisa Geilling, die vom Landesligisten GSV Moers II zum SVB gewechselt sind, sollen einmal die Woche mit der Regionalliga-Mannschaft trainieren, allerdings zunächst für Budberg II auflaufen. Raab sucht fürs Mittelfeld noch eine schnelle Außenspielerin.

Für die Sommerpause hat der Übungsleiter den Fußballerinnen einen individuellen Laufbahn an die Hand gegeben. Wer sich zu viele Ausszeiten genommen hat, wird Raab beim Wiedersehen schnell bemerken. Beim Trainingsauftakt geht der Coach bestimmt auch auf die zurückliegende Saison ein. 40 Punkte und ein Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld sind für einen Aufsteiger aller Ehren wert. Die SVB-Frauen waren nicht immer die bessere Mannschaft, nahmen den spielerisch stärkeren Gegnerinnen aber die Lust und zermürbten sie so.

Teamgeist, Zusammenhalt und eine treffsichere Sina Leonie Zorchta (18) waren wichtige Faktoren für den Klassenerhalt. Und den Nichtabstieg gibt Raab auch als Ziel für die neue, am 25. August beginnende Spielzeit aus. Ist ist die dritte Regionalliga-Saison für die Budbergerinnen.

„Es wird sicherlich nicht einfacher für meine Mannschaft. „Die U20 der Essenerinnen kommt als Zweitliga-Absteiger dazu. Die Aufsteiger SV Menden und FFC Recklinghausen schätze ich auch stark ein.“ Die Budbergerinnen müssen mindestens den fünftletzten Platz erreichen, um sicher in der Liga zu bleiben. „Wir müssen, die neuen U21-Spielerinnen schnell integrieren und sie schnell ans Regionalliga-Niveau heranführen.“

Jürgen Raab trainiert die Budberger Regionalliga-Elf. Foto: Fischer, Armin (arfi)/Fischer, Armin (afi)

Jürgen Raab möchte mit einem 22-köpfigen Kader in die Saison gehen. Höhepunkt der Vorbereitung ist die Heimpartie im August gegen den MSV Duisburg aus der Bundesliga. Auf diesen sportlichen Vergleich freut sich auch der Trainer schon ganz besonders. Schließlich hat er mal bei den „Zebras“ gearbeitet.

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