Wermelskirchen: Rummikub-Spieler gewinnen Deutsche Meisterschaft

Spielegruppe aus Wermelskirchen : Wermelskirchener werden deutsche Meister im Rummikub

Bei der Deutschen Meisterschaft im Rummikub haben vier Wermelskirchener die ersten Plätze erreicht. Drei davon gingen an die Familie Mischke – der jüngste Sohn Andreas beherrschte das Spiel schon mit vier Jahren.

Wermelskirchen Die Deutsche Meisterschaft im Rummikub-Spiel fand in diesem Jahr im Kölner Sport & Olympia Museum statt. Über 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen teil. Gespielt wurde über vier Runden, gewertet wurden die Junioren bis 14 Jahren getrennt von den Senioren.

Am Ende des Turniers jubelten vor allem die Teilnehmer aus Wermelskirchen. Die Rummikub Spielegruppe unter Leitung der früheren Deutschen Meisterin Lieselotte Eisenbach setzte sich gegen alle Konkurrenten durch. Gleich drei der Platzierungen gingen dabei an die Familie Mischke.

Bei den Senioren gingen die Plätze eins, zwei und vier an die Gruppe aus Wermelskirchen. Erstmals konnte Alexander Mischke sich durchsetzen und den Deutschen Meistertitel gewinnen. Auf den zweiten Platz kam Marc Kirste, der bei den vergangenen Meisterschaften noch bei den Junioren antrat. Auf Platz vier reihte sich Alfred Mischke ein, der Vater von Alexander Mischke, der 2011 und 2012 Deutscher Meister geworden war.

Dem Ergebnis der Senioren standen die Junioren in nichts nach. Andreas Mischke gelang die wiederholte Verteidigung seines Deutschen Meistertitels. Dreimal in Folge Juniorenmeister wurde vor ihm noch kein Spieler. Sein Ergebnis hätte sogar bei den Senioren für den fünften Platz gereicht.

Lieselotte Eisenbach ist stolz auf den Erfolg ihrer Spieler. „Noch nie war ein Team so erfolgreich wie wir“, sagte sie. Und zweimal im Monat, wenn im Gemeindezentrum Hilgen-Neuenhaus ihre Gruppe Rummikub spielt, kann nun jeder mal den Deutschen Meister besiegen. Das Spiel sei schließlich so abwechslungsreich, dass jeder Mal  gewinnt, sagt Eisenbach.

Andreas Mischke freut sich über seine Platzierung. Der 11-Jährige spielt schon seit neun Jahren bei der Deutschen Meisterschaft mit und erinnert sich noch gut an das erste Mal. „Damals war ich vier Jahre alt“, sagt er. „Die Junioren haben noch einzeln gespielt und ich war natürlich noch nicht so gut wie heute.“ Aber Übung macht bekanntlich den Meister – die Redewendung trifft in diesem Fall besonders zu. In der Familie aus Burscheid ist das Spiel seit vielen Jahren Tradition. Zweimal im Monat gehen Vater und Söhne zur Spielegruppe nach Wermelskirchen.

Marc Kirste gewann den zweiten Platz der Senioren. Foto: Rita Theben

Auch wenn es Andreas Mischke so oft wie noch nie jemand zum Juniorenmeister geschafft hat – die Herausforderungen im Spiel kennt er gut. „Es ist total wichtig, den Überblick zu behalten, wenn viele Karte auf dem Tisch liegen“, sagt er. „Und immer schon im Voraus zu wissen, was man als nächsten Schritt tut.“

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