Wermelskirchen: Beate Ruland erneut Vorstand des AWO Kreisverband

AWO Rhein/Oberberg : AWO-Kreisverband wählt Vorstand wieder

(lhen/tei.-) Auf der Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt Rhein-Oberberg (AWO) wählten die knapp 100 Vertreter der 16 Ortsvereine ihre Kreisvorsitzende wieder. Die Engelskirchenerin Beate Ruland erhielt eine Mehrheit von fast 98 Prozent.

Sie ist Kreisvorsitzende seit 2005 und gleichzeitig auch Vorsitzende des Präsidiums des AWO-Bezirksverbandes Mittelrhein. Als Stellvertreter wurden Ralph Kühr aus Marienheide, Hans Mettig aus Odenthal und Werner Eßer aus Bergisch Gladbach gewählt.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens in diesem Jahr warf der Verband noch einmal einen Blick zurück. Die AWO-Rhein-Oberberg hatte in diesem Jahr in über 60 Einrichtungen Veranstaltungen organisiert. Geschäftsführerin Martina Gilles betonte, dass die wirtschaftliche Stabilität des Verbandes nach der Unternehmenskrise der Jahre 2015/2016 wiederhergestellt werden konnte. Die AWO wachse sogar wieder. Einige Mitarbeitenden hatten damals solidarisch auf tarifliche Lohnsteigerungen verzichtet. Ihnen konnten ihre Verzichte in diesem Jahr vollständig zurückgezahlt werden. Gilles und Ruland dankten allen, die in dieser schwierigen Zeit gemeinsam mit der AWO gekämpft haben, für ihre Unterstützung und Solidarität.

Die AWO kann seit diesem Jahr wieder mehr als 2500 Mitglieder in den beiden Landkreisen verzeichnen. Das sind fast 400 Mitglieder mehr als im vergangenen Jahr. Der Kreisverband kann zudem im Vergleich zu anderen AWO Gliederungen überdurchschnittlich viele jüngere Menschen und auch besonders viele Frauen für die ehrenamtliche Arbeit gewinnen.

In Wermelskirchen ist die AWO alleiniger Träger der Schuldnerberatung; die wird finanziert durch den Rheinisch-Bergischen Kreis. Das Land unterstützt über die Insolvenzberatung NRW. Außerdem fließt Geld aus dem Sparkassenfonds in die Wermelskirchener Schuldnerberatung. Die Stadt Wermelskirchen hat sich vor zwei Jahren aus der Finanzierung rausgezogen, indem sie den Vertrag mit der AWO kündigte. Wie es weitergehen soll, ist unklar. Noch vor Jahresende soll es dazu Gespräche geben.

Den Betrieb des Kindergartens an der Jörgensgasse hat die AWO im Sommer 2017 aufgegeben. Damals sah die Stadtverwaltung keine Notwendigkeit und wollte ihn nicht übernehmen; inzwischen findet dort unter städtischer Leitung Kita-Betrieb statt.

Mehr Informationen gibt es beim AWO-Kr auf www.awo-rhein-oberberg.de.