Wermelskirchen: Telegrafenpassage macht Platz für Bio-Supermarkt

Geschäfte in Wermelskirchen : Umzugskarussell in der Telegrafenpassage

Um Platz für einen potentiellen Bio-Supermarkt zu schaffen, wechseln zwei Mieter die Ladenlokale. Einen konkreten Anbieter, der die Nachfrage nach Bio-Produkten bedient, gibt es aber noch nicht.

Läuft alles wunschgemäß, könnte Anfang nächsten Jahres ein Bio-Supermarkt in die Telegrafenpassage einziehen und rund 650 Quadratmeter Fläche in dem Gebäude-Komplex belegen. Aber noch hat Wolfgang Schmitz-Heinen, Geschäftsführer der Witte Group, keinen Anbieter unter Vertrag – diese Marktlücke wolle er aber füllen, weil es in Wermelskirchen eine Nachfrage nach Bio-Produkten gibt. „Es gibt Interessenten. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr zum Vertragsabschluss kommen“, sagte er auf Nachfrage dieser Redaktion.

Wie berichtet, lässt die Eigentümerin des Gebäudekomplexes an der Telegrafen-, Carl-Leverkus- und Obere Remscheider Straße, die Tochtergesellschaft der Gruppe, die Witte Real Estate, die Immobilie umbauen und komplett modernisieren. Den beiden Mietern an der Carl-Leverkus-Straße, dem Kiosk „Pappas Lotto-Toto“ und „Foto Hake“, wurde bereits im Frühjahr dieses Jahres gekündigt. Nachfolgenutzer seien noch nicht unter Vertrag, sagt Schmitz-Heinen.  Der Inhaber von „Pappas“ suche noch nach einer Alternative.

Um eine große zusammenhängende Einzelhandelsfläche im Bereich der Passage für einen Bio-Supermarkt zu schaffen, ziehen zwei vorhandene Mieter auf der Seite Telegrafenstraße um: „Apollo Optik“ wechselt in das Ladenlokal von „Ernsting’s Family“, das einen neuen Zuschnitt erhält, so der Geschäftsführer. Und diese Filiale der Textilkette zieht in das Ladenlokal, das einst „Quick Schuh“ gemietet hatte. Beide Ladenlokale werden modernisiert, erhalten neue Fenster und Türen. Dass beide Mieter zum Umzug bereit waren, helfe, die Gesamtplanung umzusetzen.

Der Blick auf die Außenfassade der Telegrafenpassage: „Apollo Optik“ wechselt in ein anderes Ladenlokal. Foto: Solveig Pudelski

Noch nicht abgeschlossen sei die Modernisierung der Büroflächen. „Wir arbeiten uns Etage für Etage vor“, berichtet Wolfgang Schmitz-Heinen.