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Lokale Politik im Rhein-Berg-Kreis: SPD will einen Gang hochschalten

Vor der Kreistagswahl in diesem Jahr : SPD will „einen Gang hochschalten“

Die Sozialdemokraten haben ihre Kandidaten für die Kreiswahl in diesem Jahr aufgestellt. Angeführt wird die Liste von Gerhard Zorn. Punkten will die SPD vor allem mit den Themen Soziales, Wohnen und ÖPNV.

Mit bewährten und neuen Kräften tritt die SPD für den politischen Wechsel im Rheinisch-Bergischen Kreis an. Auf ihrer Kreisdelegiertenkonferenz im „Bergischen Löwen“ in der Kreisstadt, an der  knapp 80 Delegierte teilnahmen, wählte die SPD die Direktkandidaten und die Reserveliste für die anstehende Kreistagswahl.

Diese wird vom Fraktionsvorsitzenden Gerhard Zorn und der ehemaligen Landtagskandidatin und Juso–Frau Heike Engels angeführt. Dahinter folgen der Kreisvorsitzende Marcel Kreutz, die Rösrather Parteichefin und Landratskandidatin im Oberbergischen Kreis, Tülay Durdu, sowie der Ehrenvorsitzende Prof. Dr. Jürgen Wilhelm.

Während der Veranstaltung unter besonderen Corona-Bedingungen hatten alle Kandidaten ausreichend Zeit, ihre Kandidaturen zu begründen.   In  Zählpausen hielt  der Spitzenkandidat Gerhard Zorn eine programmatische Rede, die für einen politischen Wechsel im schwarz-grün regierten Kreis aufrief. Die Themen Wohnen, Pflege und Gesundheit sowie die Ausweitung und Preispolitik im ÖPNV stehen für die Kernthemen der SPD zur Kommunalwahl.

Gerhard Zorn stellte klar, dass auf SPD-Initiative die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaf (RBS) in den letzten Jahren 200 neue bezahlbare Wohnungen gebaut hat. Er forderte mehr, um die drängendste soziale Frage unserer Zeit zu lösen. „Wir wollen in einer gemeinsamen Anstrengung von Kreis und Kommunen bis 2025 weitere 400 bezahlbare Wohnungen bauen, sie werden dringend gebraucht. Dabei fehlt es nicht an Geld, sondern an Grundstücken“, so Gerhard Zorn.

Das Thema  Pflege und Gesundheit ist der SPD ein Herzensanliegen im Kreis. Zorn warb nachdrücklich für die Aufwertung der Pflegeberufe und forderte die Gründung einer eigenen Pflegefachschule im Kreis und – wie bei den Ärzten – die Förderung derer, die nach der Ausbildung hier tätig bleiben.

Zum dritten Kernthema der Kreis-SPD rief der Fraktionsvorsitzende den Delegierten entschlossen zu: „Der ÖPNV ist in den letzten Jahren – auch auf Initiative der SPD – weiter ausgebaut worden. Das gilt es zu erhalten. Gleichzeitig muss der ÖPNV preiswerter werden. Die Wende in der Mobilität bedeutet auch, dass ÖPNV für alle bezahlbar ist, zum Beispiel durch deutlich preiswertere elektronische Tickets und die Ausweitung von Jobtickets.“

Der Kreisvorsitzende Marcel Kreutz meinte: „Wir haben einen starken Mix aus neuen und erfahrenen Mitgliedern, mit Gerhard Zorn an der Spitze. Wir alle brennen dafür, ab dem 13. September dafür zu sorgen, dass im ganzen Kreis einen Gang hochgeschaltet wird.“