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Tierschützer suchen verletzte Tiere im Brandgebiet De Meinweg

Niederkrüchten : Retter der Tiere wollen am Wochenende in den Wald

Der Brand ist gelöscht. Am Wochenende wollen Tierschützer begleitet von der Feuerwehr im Gebiet De Meinweg nach verletzten oder toten Tieren suchen. Beim Löschen wurden bisher keine verletzten Tiere gefunden.

„Wie es derzeit aussieht, dürfen wir, aufgeteilt in drei Kleingruppen mit Begleitung durch die Feuerwehr, am Samstag oder Sonntag in das verbrannte Heidegebiet, um nach verletzten und toten Tieren zu suchen“, sagt Nadine Ehms von Notfelle Niederrhein. Sie steht in engem Kontakt zu Feuerwehrleitung im Brandgebiet.

Seit nunmehr vier Tagen sind die Notfelle Niederrhein zusammen mit Tier-Notruf.de sowie Fell und Federn als auch der Wildvogelhilfe Mönchengladbach vor Ort im Einsatzgebiet. Eine Start- und Landebahn am alten Flugplatz, durch Kiefernwälder von der verbrannten Heidelandschaft getrennt, ist der Standort, wo Transportboxen und Fahrzeuge bereit stehen, um verletzte Tiere schnellstmöglich zu Tierärzten und Kliniken zu bringen..

„Alles steht auf Abruf bereit“, sagt Dennis Heidelberg von Tier-Notruf.de. Die Zusammenarbeit reicht aber noch weiter. Eventuelle Pflegestellen für verletzte Tiere sind ebenfalls vorhanden und weitere Wildtierhilfen benachrichtigt. Man praktiziere eine sehr gute Zusammenarbeit und jeder bringe sich mit seinen Kapazitäten und seinem Wissen ein, erklären die Tierschutzorganisationen. „Wir sind alle gut vernetzt“, sagt Diana Sperling von Fell und Federn. Bislang ist es allerdings noch zu keinem Einsatz gekommen, da die Wehren bei ihren Löscheinsätzen kein verletztes Tier gefunden hätten. Einer der Feuerwehrmänner, mit denen die Tierschutzorganisationen in Kontakt stehen, sprach von drei toten Schlangen, die aufgefunden worden wären. Verbrannte Großtiere sind bislang nicht aufgetaucht.

Mit den jeweiligen Jagdpächtern sind eventuelle Tierentnahmen bereits abgesprochen worden. Gerade bei Wildtieren muss abgewogen werden, ob eine Verletzung einer Sicherung bedarf, die letztendlich auch Stress bedeutet, der unter Umständen lebensbedrohlicher sein könnte, als eine Verletzung an sich.