TV Lobberich vor dem Heimspiel gegen die SG Langenfeld II

Handball-Oberliga : TV Lobberich erwartet Mitaufsteiger

Für den Handball-Oberligisten aus Nettetal steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Nach der jüngsten Niederlage soll es gegen die ebenfalls aufgestiegene SG Langenfeld II möglichst die nächsten beiden Punkte geben.

Nach der Niederlage gegen Mettmann-Sport am vergangenen Wochenende wollen die Oberliga-Handballer des TV Lobberich am Sonntag (11.45 Uhr, Werner-Jaeger-Halle) wieder gewinnen. Das Team von Trainer Christopher Liedtke erwartet die SG Langenfeld II.

Der Mitaufsteiger aus Langenfeld zeigte in der neuen Spielklasse bislang ähnlich wie die Lobbericher alles in allem gute Leistungen. Die Mannschaft gewann in Neukirchen und gegen den BHC II, holte einen Punkt in Wuppertal und forderte am vergangenen Wochenende Borussia Mönchengladbach beim 21:22 bis zur allerletzten Sekunde alles ab. Mit 5:9 Punkten trennen die Langenfelder zwar einige Plätze von den Lobberichern, die mit 8:6 Punkten den vierten Rang belegen. Wirklich aussagekräftig ist das aber noch nicht. „Es ist alles sehr, sehr eng“, sagt Lobberichs Trainer. Selbst das Schlusslicht aus Aldekerk hängt lediglich vier Punkte hinter den Lobberichern hinterher. Von daher ist es Liedtke wichtig, weiter zu punkten, um sich möglichst von den unteren Rängen fernzuhalten und so den dann wachsenden Druck von den Spielern zu nehmen.

„Wir müssen schauen, dass wir gegen Langenfeld mit Tempo kommen“, sagt Liedtke. In dieser Woche übt er mit seinen Spielern das Spiel gegen eine stehende 6:0-Abwehr ein. Genau das wird gegen Langenfeld nötig sein, wenn es mit dem Tempo nicht klappen sollte. Die Gäste beherrschen die defensive Abwehr ganz hervorragend. In den bisherigen sieben Spielen kassierte das Team im Durchschnitt etwas mehr als 25 Gegentore, abgesehen von Tabellenführer Haan, so wenige wie kein anderes Team in der Oberliga. Angeleitet von Andreas Nelte, der viele Jahre auch in Langenfelds erster Mannschaft den Posten des Abwehrchefs bekleidete, gibt die SGL dem Gegner kaum Freiräume. Liedtke weiß ganz genau, was auf seine Spieler zukommt: „Ich habe früher schon gegen Nelte gespielt. Er hält die Abwehr zusammen.“

Die Lobbericher müssen aber nicht nur lernen, mit der Langenfelder Abwehr umzugehen, sondern sie müssen auch selber in der Abwehr groß aufspielen. „Wir müssen Beton anrühren“, umschreibt Liedtke diesen Aspekt des Spiels. Gegen Borussia Mönchengladbach überzeugte Langenfelds Reserve vor allem von den Rückraumpositionen, insbesondere Tobias Kolletzko bereitete den Borussen Probleme. Liedtke warnt auch vor Steffen Hambrock. „Wir dürfen keine einfachen Tore zulassen. Der Gegner muss sich seine Tore schwer erkämpfen.“

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