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Frauen-Reserve des TV Lobberich mit neuem Trainerduo

Handball-Verbandsliga : Trainer-Urgesteine des TVL übernehmen Frauen-Reserve

Anne Winkels und Harald Orbon gelang der erste Sieg mit Lobberichs Verbandsliga-Handballerinnen.

Neue Besen kehren gut, diese alte Weisheit bewahrheitete sich am vergangenen Wochenende auch bei den Handballfrauen des TV Lobberich II in der Verbandsliga. Mit dem neuen Trainergespann Anke Winkels und Harald Orbon beendete die Mannschaft die Serie von sechs sieglosen Spielen und fuhr dank des 23:18-Erfolges gegen Homberg die ersten beiden Punkte ein.

Das Duo löste Ilka Mannheim und Karin Rosenzweig ab, weil Mannheim aus gesundheitlichen Gründen passen musste und Rosenzweig nicht alleine weitermachen wollte. Winkels und Orbon sind Urgesteine des TV Lobberich und trainierten auch beide bereits die erste Frauenmannschaft. Zuvor war Orbon schon für beide Männermannschaften, Frauen- und Jugend- mannschafen im Verein verantwortlich. Winkels übernahm die Frauen 1993 als Spielertrainerin in der Landesliga und schaffte zwei Aufstiege in Folge bis in die Oberliga. Vorige Saison war das Duo für die weibliche A- und B-Jugend verantwortlich.

„Die Mannschaft kenne ich sehr gut, denn in den letzten drei Jahren habe ich die A-Jugend in der Oberliga trainiert, und viele der Spielerinnen sind jetzt in der zweiten Mannschaft", sagt Orbon Nach dem überraschenden Erfolg gegen Homberg ist es nun wichtig, Stabilität in das Team zu bekommen. „Unser vorrangiges Ziel ist natürlich der Klassenerhalt, und wir werden versuchen, die Mannschaft bis Weihnachten in die Spur zu bringen. Das wird eine spannende Geschichte, ich bin davon überzeugt, dass das nötige Potenzial vorhanden ist." Winkels möchte darauf hinarbeiten, dass die zweite Mannschaft in Zukunft autark wird. „Wir müssen es schaffen, zwei starke Kader auf die Beine zu stellen, ohne dabei die Durchlässigkeit zu vernachlässigen", betont sie. „Gerade für die jungen Spielerinnen ist es nicht so gut, wenn sie am Wochenende regelmäßig zwei Spiele machen, also in der ersten und der zweiten Mannschaft. Wir müssen auch immer die Gesundheit der Spielerinnen im Auge haben."