Verbandsliga-Handballer des TSV Kaldenkirchen vor Heimspiel gegen TV Korschenbroich II

Handball-Verbandsliga : Kaldenkirchen muss dringend seine Abwehr stabilisieren

Die Verbandsliga-Handballer des TSV empfangen den TV Korschenbroich II. Fast 30 Tore im Schnitt dürften aber auch gegen das Schlusslicht zu viel sein.

Die Handballer des TSV Kaldenkirchen sind in der Pflicht. Trainer Rüdiger Winter macht vor der Partie gegen den TV Korschenbroich II (Samstag, 19 Uhr, Ravensstraße) keinen Hehl daraus, dass er einen Sieg erwartet. „Gegen den Vorletzten sollte man zu Hause schon gewinnen“, sagt der Coach.

Die TVK-Reserve, die seit dieser Saison von dem ehemaligen TSV-Coach Tom Strack trainiert wird, leidet bislang unter massiven personellen Problemen. In beinahe jedem Spiel ist das Improvisationstalent des Trainers gefragt, weil wichtige Spieler fehlen. Das wirkt sich natürlich aus. Der TV Korschenbroich II hat erst ein Spiel gewonnen, das gegen Schlusslicht Straelen. Außerdem kassierte die Mannschaft die meisten Gegentore. Damit befindet sich das Team in bester Gesellschaft, denn auch der TSV Kaldenkirchen präsentiert sich in der Defensive im bisherigen Saisonverlauf erschreckend schwach. Nur die letzten vier in der Tabelle handelten sich noch mehr Gegentore ein als der TSV.

„Auch gegen Korschenbroich müssen wir dringend daran arbeiten, die Abwehr zu stabilisieren. Es zehrt an den Nerven, wenn einfache Aktionen des Gegners zu Gegentoren führen. Wir kassieren fast 30 Gegentore im Schnitt, das wird auf Dauer nicht funktionieren“, sagt Winter. Schließlich sei es unmöglich, in jedem Spiel mehr als 30 Tore zu werfen. „Wir müssen etwas tun. Wir können nicht in Schockstarre verfallen und beten“, meint der Coach. Die Zeiten, in denen Spieler wie Sigitas Saulenas oder Vincent Widera als Spezialisten hinten für Ordnung sorgten, sind vorbei. Entweder muss sich der TSV neue Abwehrrecken ausbilden oder die Aufgaben im Team lösen. „Gegen den TVK muss ein Sieg her. Das geht nur über eine ansprechendere Deckungsleistung“, betont Winter.

Zum Personal Ausfälle: Huckemann (weiter verletzt); Einsatz fraglich: Mönicks (Schmerzen in der Hand)

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