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Dülkener FC nach der Heimniederlage gegen TuRa Brüggen

Fußball-Bezirksliga : Dülken bäumt sich nicht mehr auf

Die 0:3-Heimniederlage im Derby gegen TuRa Brüggen besiegelte den Abstieg des Dülkener FC aus der Fußball-Bezirksliga als Tabellenletzter. Jetzt steht dem Team ein Umbruch bevor.

Nur ein Jahr nach dem Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga muss der Dülkener FC den Gang zurück in die Kreisliga A antreten. Durch die verdiente 0:3-Heimniederlage im Derby gegen TuRa Brüggen beendet das Team von Matthias Denneburg die Spielzeit gar als Schlusslicht. Dass selbst ein Sieg am letzten Spieltag auf Grund der Ergebnisse der Konkurrenz zum Erreichen des Relegationsplatzes gereicht hätte, war logischerweise kein Trostpflaster.

Als Schiedsrichter Matthias Dransfeld die Partie um 16:49 Uhr Abpfiff, war der Abstieg des DFC endgültig besiegelt. Während die Brüggerner den fünften Sieg in Serie feierten, sanken einige Spieler der Gastgeber enttäuscht zu Boden. Nicht nur die hochsommerlichen Temperaturen hatten im Dülkener Stadtgarten ihre Spuren hinterlassen. Auch wenn die personellen Vorzeichen auf Seiten der Gastgeber alles andere als rosig waren, gab es zum Anpfiff noch die berechtigte Hoffnung auf den Relegationsrang. Diese erlebte jedoch nach gerade einmal 100 Sekunden einen herben Rückschlag. Brüggens Max Haese ließ auf dem linken Flügel seinen Gegenspieler ganz alt aussehen, ging bis zur Grundlinie und bediente von Dort Daniel Schmidt, der den Ball zur frühen Gästeführung einschob. „Das Gegentor war natürlich nicht förderlich für unser Spiel“, sagte DFC-Coach Matthias Denneburg. Davon sollte sich sein Team über die gesamte Spielzeit nicht mehr erholen. Als dann auch noch Rechtsverteidiger Kilian Strohfeldt nach einem Laufduell wegen einer vermeintlichen Notbremse in der 39. Minute des Feldes verwiesen wurde, war die Hoffnung auf ein Comeback schon frühzeitig dahin, zumal auch die Ergebnisse der Konkurrenz allmählich die Runde machten.

In Hälfte zwei ließ Brüggen den Ball vorrangig durch die eigenen Reihen laufen und hatte trotzdem keine Probleme, die Führung durch die ersten Saisontore von Marvin Löw und Co-Trainer Timo Vootz auszubauen. Da die Spannung somit frühzeitig aus der Partie war, zeigte sich Dülkens Trainer nach der Partie auch aufgeräumt und reflektiert. „Natürlich hätte ich mir ein anderes Saisonende gewünscht. Wir haben es in der Rückrunde einfach nicht geschafft wie in der ersten Saisonhälfte geschlossen aufzutreten“, musste Denneburg eingestehen.

Durchaus einen Einfluss darauf könnten die bereits feststehenden Spielerwechsel zur neuen Spielzeit haben. Nicht selten hörte man auf der Anlage, dass einige Spieler gedanklich schon mit dem DFC abgeschlossen hätten. Fest steht auf jeden Fall, dass es im Sommer einen großen Umbruch im Stadtgarten geben wird - Ausgang offen.