TDFV Viersen, 1. FC Viersen und Fortuna Dilkrath vor dem letzten Spieltag

Fußball-Bezirksliga : Viersener Teams noch mit Einfluss

In der Fußball-Bezirksliga stehen der TDFV und der 1. FC Viersen jenseits von Gut und Böse. Beide können aber Düken im Abstiegskampf noch Schützenhilfe leisten.

Obwohl es für die heimischen Fußball-Bezirksligisten mit Ausnahme des Dülkener FC um nichts mehr geht, könnten sie allesamt noch Einfluss auf Ab- und Aufstieg nehmen.

TDFV Viersen (6.) - SSV Grefrath (15.). Seinem Nachbarn Schützenhilfe im Kampf gegen den Gang in die Kreisliga A geben könnte der TDFV. „Wir werden das letzte Spiel ernst nehmen, alleine schon aus Respekt gegenüber den anderen Teams“, verspricht Trainer Aytac Azmaz, der wieder auf Burak Türkmen zurückgreifen kann. Dabei muss er nicht einmal für Motivation sorgen, denn die gibt es in doppelter Hinsicht - dass der SSV Grefrath im Winter nämlich eine höhere Ablösesumme verlangte, sollte Tobias L‘Herminez in der Bezirksliga auflaufen, hat man in Viersen nämlich nicht positiv aufgenommen. Und dann wäre da ja noch die Tabelle: Bereits mit einem Remis wäre der Aufsteiger bestes Grenzland-Team, ein Sieg könnte in der Endabrechnung sogar Platz fünf bringen.

SSV Strümp (17.) - 1. FC Viersen (13.). Auch der 1. FC Viersen könnte ein entscheidender Faktor werden. „Ich habe viele Freunde in Dülken“, erklärt Klaus Fleßers, „und würde ihnen den Klassenerhalt wünschen.“ Ein Punktgewinn in Strümp, nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge, könnte dem DFC da schon sehr helfen. Die Personaldecke am Hohen Busch ist zwar weiterhin dünn, allerdings kehrt zumindest Marco David Fortas nach seiner Gelbsperre zurück. Derweil ist es für Interimstrainer Fleßers der letzte Auftritt. „Ich bin gerne eingesprungen, denn der 1. FC Viersen ist mein Verein. Die Ziele, die wir hatten, haben wir aus vielerlei Gründen aber leider nicht erreicht“, sagt der 65-jährige Klaus Fleßers.

DJK Fortuna Dilkrath (9.) - VfL Repelen (3.). Ähnlich wie in Viersen stimmten auch bei der Fortuna zuletzt die Ergebnisse nicht mehr. Dass sich das ausgerechnet gegen den VfL Repelen ändert, der über mehrere Monate an der Spitze der Liga thronte und nun zumindest noch die Chance auf den Relegationsplatz hat, scheint unwahrscheinlich - zumal Thomas Richter einige Ausfälle zu beklagen hat. Vor allem in der Offensive ist der Kader dünn besetzt. Ilir Tahiri (Urlaub), sein Bruder Albin (aufgrund des Studiums verhindert), Moritz Münten, Erdal Tuna und Kapitän Marvin Holthausen (alle verletzt) stehen nicht zur Verfügung. Einen einstelligen Tabellenplatz hätte Dilkrath nur im Falle eines Sieges sicher.

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