Dülkener FC gegen TDFV Viersen: Derbysieg für den TDFV

Fußball-Bezirksliga : TDFV gewinnt in Dülken auf der Asche

Das Derby in der Fußball-Bezirksliga entschied der TDFV Viersen beim DFC mit 2:1 für sich. Der 1. FC Viersen hat nach der Niederlage gegen Grefrath seine Aufstiegspläne offiziell begraben. Brüggen schöpfte Hoffnung im Abstiegskampf.

Der 1. FC Viersen hat es in der Fußball-Bezirksliga erneut versäumt, den Rückstand auf den zweiten Platz zu verkürzen. TuRa Brüggen träumt weiterhin vom Klassenerhalt, für den TDFV Viersen gab es in Dülken was zu feiern.

Dülkener FC - TDFV Viersen 1:2 (0:2). Strahlender Sonnenschein, herrliche Temperaturen, und doch entschied sich der Dülkener FC dazu, mit dem TDFV Viersen auf den Aschenplatz im Stadtgarten zu gehen. Das gefiel dem Gästetrainer Aytac Azmaz natürlich gar nicht, doch er war am Ende froh darüber, dass seine Schützlinge die Bedingungen gut angenommen haben. „Das war ein absolut verdienter Sieg“, befand Azmaz. Für den Ausgang der Partie waren die ersten Minuten nach der Anfangsphase richtungweisend: Binnen weniger Momente war Viersens Jörg Tappiser gleich doppelt zur Stelle und brachte seine Mannschaft mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in Front (14., 16.). „Unsere Saison erinnert mich ein bisschen an die unendliche Geschichte oder ‚Täglich grüßt das Murmeltier‘. Zum wiederholten Male haben wir einen Doppelschlag gegen uns bekommen“, ärgerte sich Dülkens Coach Matthias Denneburg. Und wie schon in einigen Spielen zuvor konnte sich der DFC von diesem doppelten Schock nicht erholen. Zwar fanden die Gastgeber in der Folge etwas besser ins Spiel und kamen nach dem Seitenwechsel durch Ahmad Al-Sultan zum Anschlusstreffer (56.), doch eine richtige Drangphase blieb danach aus. Was sicher auch an einigen personellen Problemen lag, mit denen Dülken in der zweiten Hälfte zu kämpfen hatte. Der TDFV verpasste mit dem dritten Treffer eine Vorentscheidung, brachte den zweiten Auswärtssieg in Folge aber nach Hause.

1. FC Viersen - SSV Grefrath 1:2 (0:1). Klaus Fleßers ist ein kämpferischer Trainer, der auch nach den nicht zufriedenstellenden Ergebnissen aus den Vorwochen die direkte Rückkehr in die Landesliga nicht abhaken wollte. Doch nach der überraschenden Niederlage gestern gegen das Kellerkind aus Grefrath schwindet auch beim Viersener Urgestein die Hoffnung. „Ab sofort reden wir nicht mehr über den zweiten Platz“, erklärte Fleßers. Der VfL Repelen, der den zweiten Rang belegt und aktuell im Sommer bei der Aufstiegsrelegation dabei wäre, ließ bereits zum sechsten Mal aus sieben Spielen nach der Winterpause wichtige Punkte liegen, Viersen konnte dies aber erneut nicht nutzen und den Rückstand verkürzen. Dies lag gegen Grefrath allem voran an der schwachen Leistung in der Vorwärtsbewegung, denn die Hausherren spielten sich nur wenige Chancen heraus. Grefrath zeigte sich hingegen gut aufgelegt und führte nach einem Doppelpack von Niklas Schmitz mit 2:0 (12., 60.). Adrian-Ionel Taranu verkürzte noch den Spielstand (65.), FC-Niederlage war aber nicht mehr abzuwenden.

TuRa Brüggen - SV Schwafheim 6:1 (1:1). Zum dritten Mal in Folge konnten die Brüggener punkten und die Chance auf den Klassenerhalt damit weiter aufrechterhalten. Und wie sie gestern im Heimspiel gegen Schwafheim zu den drei Zählern kamen, war schon beeindruckend. TuRa spielte vor allem in der zweiten Hälfte einen guten Ball und zeigte sich vor dem gegnerischen Tor effektiv. „Wir haben in der zweiten Halbzeit herausragend gespielt, aggressiv nach vorne verteidigt und am Ende hochverdient gewonnen“, freute sich Trainer Jakob Scheller, der mit seinem Team nur noch fünf Punkte hinter dem Platz zur Abstiegsrelegation steht. Nach einem 0:1-Rückstand (Lars Drauschke, 4.) war Brüggen am Drücker und kam mit einem Eigentor (24.) sowie den Treffer von Yannik Willemsen (55., 71.), Max Haese (56.), Luca Dorsch (73.) und Stephan Lankes (81.) zum Kantersieg.

Fortuna Dilkrath - SV Budberg 0:0. Nach dem deutlichen Sieg am vorigen Mittwoch gegen Moers-Meerfeld (4:0) zeigte sich Dilkrath bei der gestrigen Nullnummer gegen Budberg gar nicht mehr torhungrig. „Wir haben zum zweiten Mal in Folge zu null gespielt, das ist positiv“, sagte Fortunas Sportlicher Leiter Stephan Laumen. Aus seiner Sicht war Dilkrath im ersten Abschnitt die „tonangebende Mannschaft“, nach der Pause verpasste Dennis Parzych mit einem Lattentreffer die Führung. In der Schlussphase ließen die Kräfte nach, wodurch Budberg auch nochmal gefährlich wurde. Letztlich blieb es in Dilkrath aber beim torlosen Remis.

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