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Fußball: Die Vorfreude auf Rot-Weiß Oberhausen ist groß

Fußball : Die Vorfreude auf Rot-Weiß Oberhausen ist groß

Spricht man Horst Schulten auf das am Dienstag anstehende Niederrheinpokal-Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen (18.30 Uhr, Walder Stadion) an, kann man ein wenig den Eindruck gewinnen, als ob dem Trainer des Fußball-Bezirksligisten BV Gräfrath die Partie in der laufenden Saisonvorbereitung eher ungelegen kommt. Denn wichtig ist für den Coach eigentlich nur die Meisterschaft und nicht die einmalige Sache eines Pokalspiels – egal wie reizvoll sich die David gegen Goliath-Paarung auch anhört.

Spricht man Horst Schulten auf das am Dienstag anstehende Niederrheinpokal-Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen (18.30 Uhr, Walder Stadion) an, kann man ein wenig den Eindruck gewinnen, als ob dem Trainer des Fußball-Bezirksligisten BV Gräfrath die Partie in der laufenden Saisonvorbereitung eher ungelegen kommt. Denn wichtig ist für den Coach eigentlich nur die Meisterschaft und nicht die einmalige Sache eines Pokalspiels — egal wie reizvoll sich die David gegen Goliath-Paarung auch anhört.

"Es ist nicht realistisch davon auszugehen, dass wir gegen Oberhausen eine Überraschung schaffen werden. Wir stehen mitten in der Vorbereitung, Oberhausen bereits voll im Saft und in der Saison", erklärt Schulten. "Und dann spielen wir aus Sicherheitsgründen nicht am Flockertsholz, sondern im Walder Stadion — also auf Naturrasen. Der ist für uns ungewohnt, für RWO aber Alltag." Trotzdem sei die Vorfreude in Reihen seiner Spieler groß. "Die Rollen sind klar verteilt. Wir wissen, was wir können, wissen allerdings auch, wo unsere Grenzen sind", so Horst Schulten.

Was die Situation sportlich für den BVG nicht einfacher macht, ist die Tatsache, dass Schulten nicht seine Bestbesetzung ins Pokalrennen schicken kann. Mit Pascal Gollin, Tobias Tietz, Raschid Laghmouchi, Rudolf Groß-Bölting und Mladen Tomic muss der Coach morgen Abend gleich auf fünf seiner noch in Urlaub weilenden Leistungsträger verzichten.

Ohne die im Pokal fehlenden Fünf bestritt der BVG gestern beim SC Werden-Heidhausen seine Generalprobe. In einem ausgeglichenen Spiel trennte man sich mit einem leistungsgerechten 1:1. Bastian Dörner hatte seine Farben in der 31. Minute nach einer Ecke von Dennis Petti in Führung gebracht. Der Ausgleich (75.) fiel nach einem Ballverlust im Gräfrather Aufbauspiel, den die Essener erfolgreich zu einem schnellen Konter nutzten. Da standen Philipp und Fabian Schulten schon lange nicht mehr auf dem Platz. Seine Mittelfeldspieler hatte der Trainer schon vor und in der Pause heruntergenommen — als Vorsichtsmaßnahme. "Beide hatten schon Gelb gesehen. Und da der Schiedsrichter etwas merkwürdig gepfiffen hat, habe ich sie lieber ausgewechselt. Auf Fabian und Philipp möchte ich gegen Oberhausen nicht auch noch verzichten."

(RP)