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Solingen: Sportstätten und Freizeitanlagen - eine Überblick

Sport und Freizeit in Solingen : So ist es um die Sportstätten in Solingen bestellt

Die Sport- und Freizeitanlagen im Stadtgebiet erfreuen sich einer hohen Auslastung – und müssen von daher ständig in Schuss gehalten werden. Es gibt Angebote für Kinder, aber auch für Senioren.

Verkehrssicher und betriebsbereit werden die Freisportanlagen in der Klingenstadt stets gehalten, zumal sie sich einer „extrem hohen Auslastung“ erfreuen, sagt Horst Schulten, Leiter des Stadtdienstes Sport und Freizeit. Ob Kunstrasenplatz, Bolzplatz, Skaterflächen, ob Spielplätze, Wanderwege oder der Klingentrail im Bärenloch für die Mountainbiker oder die Senioren-Sportgeräte am Nordbahnhof entlang der Korkenziehertrasse, das Hallenbad Vogelsang und die beiden Freibäder: „Wir sind gut auf dem Weg – auch wenn es noch viel zu tun gibt. Und wir müssen uns in Sachen Lebensqualität nicht verstecken“, sagt Schulten und ergänzt: „Es passiert etwas in Solingen, doch alleine gestaltet man überhaupt nichts“.

Denn Sport und Freizeit sind immer auch eine Gemeinschaftsaufgabe. Der Stadtdienst ist deshalb im engen Schulterschluss mit den Technischen Betrieben Solingen (TBS) und der Stadtentwicklung, dem Stadtdienst Jugend und anderen städtischen Beteiligten sowie der Politik. Aber auch mit den Vereinen und dem Solinger Sportbund, wenn es um die Unterhaltung und Erneuerung von Freizeit- und Sportstätten geht. „Das gilt insbesondere auch, wenn man neue Sport- und Freizeittrends umsetzen will“, sagt Schulten beispielsweise mit Blick auf Skaterflächen im Stadtgebiet.

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Hier würden Skater bei vorgesehenen Umbauten ebenso eingebunden wie das Rollhaus, damit die Flächen „Up-to-date“ bleiben. „Alle Skateranlagen in Solingen sind in die Jahre gekommen. Hier werden wir in den nächsten Jahren rangehen“, kündigt Horst Schulten an.

Doch Solingen ist finanziell nicht auf Rosen gebettet. Seit Jahren schon nicht. Gleichwohl will man in den Bereichen Sport und Freizeit den Anforderungen immer gerecht werden. Von daher werden auch alle möglichen Fördermöglichkeiten ausgenutzt und zudem auf Partner gesetzt, die bei der Umsetzung von Sportangeboten hilfreich zur Seite stehen.

So konnten mit der Unterstützung verschiedener Vereine und Initiativen zum Beispiel Sportgeräte für Senioren am Nordbahnhof und Fitnessgeräte in der Fuhr aufgestellt werden. Über das Programm „Moderne Sportstätten 2022“ des Landes NRW fließen innerhalb von drei Jahren 2,2 Millionen Euro in Vereinsanlagen. Nochmals 500.000 Euro gibt es aus diesem Programm für Outdoor-Sportanlagen. Federführend ist hier der Solinger Sportbund. Schulten: „Es fließt richtig Geld nach Solingen. Das können wir gut für den Sport verwenden.“

Aber nicht nur über diesen Weg. Eine Quelle der Finanzierung ist seit Jahren die vom Land zur Verfügung gestellte Sportpauschale. Seit 2019 werden mit Geldern aus diesem Topf auch die Kunstrasenplätze nach und nach wieder auf Vordermann gebracht, nachdem sie zum Teil mehr als 15 Jahre genutzt wurden und entsprechend malträtiert sind.

Fünf Plätze wurden bereits 2019/20 erneuert. Weitere vier – die Plätze an der Höher Heide, Ritterstraße, Zietenstraße und Brabant – folgen in diesem Jahr. Je Platz müssen rund 250.000 Euro aufgewendet werden. „Insgesamt acht Plätze werden wir über die Sportpauschale finanzieren, drei wohl aus dem städtischen Haushalt, einen weiteren aus einem Förderprogramm mit einem Eigenanteil aus der Sportpauschale“, sagt Horst Schulten.

Und es gibt mit dem Projekt Höher Heide II ja einen weiteren, komplett neuen Kunstrasenplatz – der dann 13. im Stadtgebiet. Mit einem Bundeszuschuss in Höhe von 2,08 Millionen Euro wird der Ersatzneubau für den entfallenen Nebenplatz am Hermann-Löns-Weg unterstützt. „Im Sommer ist Baubeginn“, sagt der Leiter des Stadtdienstes Sport und Freizeit.

Er freut sich aber auch darüber, dass die Sanierung von Umkleiden an den Sportplätzen fortgesetzt wird. Im zweiten Halbjahr 2021 stehen hier die Anlagen Höher Heide in Aufderhöhe, Neuenkamper Straße in Höhscheid  und Flockertsholzer Weg in Gräfrath auf dem Arbeitsplan. 450.000 Euro fließen dafür aus der Sportpauschale.