Rommerskirchen: Bürger nutzten schon 3200 Mal den Mängelmelder

Erfolgreiches Angebot in Rommerskirchen : Bürger nutzten schon 3200 Mal die Mängelmelder

Für Rudolf Reimert, den Leiter des Tiefbau- und des Sportamtes in Rommerskirchen, sind sie ein „Erfolgsmodell“, wie er in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau, Verkehr, Natur und Umwelt darstellte.

Gemeint sind die im Jahre 2010 (für Beleuchtung) bzw. 2015 (allgemein) eingeführten Mängelmelder in der Gemeinde, mit deren Hilfe Bürger via Internet Missstände in Rommerskirchen mitteilen können. Für die Politiker im Ausschuss gab es jetzt eine Zwischenbilanz mit einer Vielzahl interessanter Zahlen und Fakten.

Der Einführung des allgemeinen Mängelmelders vorausgegangen war 2010 das Modul „Lampe aus“ von RWE/Westnetz, mit dem die Rommerskirchener auf ausgefallene Straßenbeleuchtungen und ähnliches aufmerksam machen konnten. Dieses Angebot haben die Bürger laut Gemeinde in den vergangenen neun Jahren rund 2400 Mal genutzt. „Waren es in den ersten Jahren noch jährlich um die 330 Meldungen, so ging die Zahl der Fehlermeldungen ab dem Jahr 2014 um gut ein Drittel zurück und liegt seitdem konstant bei 220 Meldungen pro Jahr“, teilt die Gemeinde zu „Lampe aus“ mit. Im Rathaus folgert man daraus, dass der neue Wartungsvertrag Wirkung zeigt und das Netz in einem guten Zustand ist. Bei den monatlichen Meldungen stehen die Wintermonate an den Spitzenpositionen. Zwei Drittel der Fehlermeldungen gehen in den Monaten Oktober bis März ein. Die Monate November und Januar stechen besonders hervor. Der monatliche Spitzenwert wurde mit 68 Störungsmeldungen im Januar 2011 erreicht.

Beim allgemeinen Mängelmelder sind bisher insgesamt fast 800 Mitteilungen eingegangen, 95 Prozent davon wurden laut Gemeinde erledigt. Zwei Prozent seien aus verschiedenen Gründen nicht lösbar. „Zur Zeit befinden sich noch 19 Meldungen in der Bearbeitung und zwei in der Prüfung“, heißt es aus dem Rathaus. Davon beträfen sechs Meldungen noch Schäden, die durch Arbeiten der Deutschen Glasfaser verursacht worden seien. „Die Mitarbeiter des Tiefbauamtes bringen den Mängelmelder täglich auf den neusten Stand. In der Regel erhält der Meldende umgehend eine Rückmeldung“, sagt Bürgermeister Martin Mertens.