Skaterhockey: Crash Eagles schlagen Lüdenscheid

Skaterhockey : Crash Eagles Kaarst bestechen mit Witz und Elan

Deutscher Meister gewinnt in Lüdenscheid mit 9:6.

 Georg Otten, Trainer und Vorsitzender des Skaterhockey-Bundesligisten Crash Eagles Kaarst, benötigte nur einen Satz, um den 9:6-Erfolg (3:2, 2:2, 4:2) seiner Mannschaft in Lüdenscheid in Form zu bringen: „Ein kurioser Treffer, ein feines Solo und das gute Überzahlspiel sichern dem Meister drei wichtige Punkte vor dem Endspurt.“

Zunächst aber waren mal die Highlander am Zug: Goalgetter Jiri Svejda in der zweiten und Brijaan Schmitten in der fünften Minute schossen die unbequemen Gastgeber schnell mit 2:0 in Führung. Die Adler schüttelten sich kurz und schlugen dann umso energischer zurück: Tobias Wolff stellte auf Vorlage von Dominik Thum den 1:2-Anschluss her (8.), Lennart Otten sorgte nach feiner Vorarbeit von André Ehlert für den 2:2-Ausgleich. Noch vor der ersten Drittelpause brachte Dominik Boschewski die Gäste mit einem prächtige Schlagschuss mit 3:2 in Front (18.). Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Thimo Dietrich auf 4:2 (22.). Kurios wurde es nach dem Tor von Roy Prince zum 3:4 (28.): Nach einem vom Zeitnehmer ausgelösten „Alarm“ schaltete Lüdenscheids Goalie Sven Rotheuler ab. Dummerweise für ihn und die Hausherren brachte die Schiedsrichter eine aufgesprungene Tür am anderen Ende der Halle indes nicht dazu, die Partie zu unterbrechen. Jakob Matzken schaltete am schnellsten und setzte die Kugel ungerührt zum 5:3 (38.) ins Netz. Mit Blick auf Maikel Prince’ Treffer zum 4:5 wollte Otten jedoch festgehalten wissen: „Spielentscheidend war das nicht.“

Im Schlussdrittel machte sich der Spitzenreiter daran, den Sieg endgültig unter Dach  und Fach zu bringen: Nach Zweitstrafen für Colin Dehnke (Stockschlag) und André Bruch (Reklamieren) nutzten die Eagles die doppelte Überzahl, um durch Tore von Tim Dohmen (42.) und Felix Wuschech auf 7:4 (43.) zu erhöhen. Anschließend krönte der bärenstarke Junior Lennart Otten ein beherztes Solo mit dem 8:4 (46.) und machte drei Minuten später mit seinem dritten Tor zum 9:4 alles klar. Die Gegentreffer von Maikel Prince (57.) und Jiri Svejda (60.) bekümmerten die Kaarster, die nun erst wieder am 1. September im Pokal-Halbfinale gegen Iserlohn ran müssen, nicht mehr.

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