Moers: Raucherbänke fest in zwei Stadtteilen

Spezielle Sitzgelegenheiten in Moers : Raucherbänke fest in zwei Stadtteilen

Sitzplätze bleiben im Enni-Sportpark Rheinkamp und auf dem Marktplatz Repelen.

Ein Jahr lang sind sie durchs Stadtgebiet gezogen. Nun sind die Raucherbänke, mit denen die Enni und die Stadt Moers für mehr Sauberkeit werben, an ihren finalen Standorten angekommen. So bleiben die Sitzgelegenheiten samt „Votingtool“ bis auf weiteres am Enni-Sportpark Rheinkamp und auf dem Marktplatz in Repelen stehen, um Raucher daran zu erinnern, ihre Kippen richtig zu entsorgen. „Wir wollen die Menschen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger erziehen, sondern sensibilisieren“, freut sich Enni-Vorstand Lutz Hormes, dass die Aktion im Rahmen der Initiative „Sauberes Moers“ an allen Standorten gut angekommen ist.

Tausende Zigarettenkippen landen jährlich auf den Moerser Straßen und nicht in den dafür vorgesehenen Aschenbechern, die beinah an allen öffentlichen Abfallbehältern angebracht sind. Als wilder Müll verursachen sie Kosten und verschandeln das Stadtbild, was viele Bürger ärgert. Deshalb hatten die Enni und die Stadt gemeinsam eine Kampagne entwickelt, um den kurzen Glimmstängeln den Kampf anzusagen. Die künstlerisch gestalteten Raucherbänke zogen durch die Stadt – vom Rathaus, über Meerbeck, Repelen Scherpenberg, Kapellen und die Moerser Kirmes bis zum Weihnachtsmarkt. Am dazugehörigen Votingtool konnten die Raucher dabei zu wechselnden Fragen abstimmen: „Wer fährt besser Auto: Mann oder Frau?“, „Gehen Sie lieber ins Solimare oder ins Bettenkamper Meer?“ oder „Zählt Moers zum Ruhrgebiet oder zum Rheinland?“

 Dass eine Bank nun wieder auf dem Repelener Marktplatz steht, kommt nicht von ungefähr. Hier hatte sich der Verein „Repelen aktiv“ dafür stark gemacht, dass die Aktion zurückkehrt. „Das ist eine schöne Bestätigung unserer Idee.“

(RP)
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