EU-Gelder für Moerser High-Tech-Firma

Wirtschaft in der Grafschaft : EU-Gelder für High-Tech am Berufskolleg

Der SPD-Europaabgeordnete Jens Geier und der Landtagsabgeodnete René Schneider besuchten das von der Europäischen Union geförderte Schülerlabor am Berufskolleg für Technik in Moers.

Ein ganz besonderes Bildungsprojekt haben sich der Europaabgeordnete Jens Geier jetzt gemeinsam mit seinem Landtagskollegen René Schneider angeschaut. Das School-Fab-Lab am Berufskolleg für Technik in Moers schult junge Menschen an 3D-Druckern, CNC-Fräsen und vielen weiteren High-Tech-Geräten.

Die Anschaffung dieser teuren technischen Ausstattung wurde mit Mitteln der Europäischen Union und des Kreis Wesels gefördert. Dahinter steht natürlich einige Mühe aufseiten der Schule, die etliche Anträge ausfüllen musste, berichteten Schulleiter Peter Dischhäuser und Projektkoordinator Norbert Thiele.

Doch der Einsatz hat sich gelohnt. Seit nunmehr sechs Wochen ist das Labor in Betrieb und soll das Interesse von Schülern an den naturwissenschaftlichen Fächern stärken, nebenbei auf lange Sicht gegen den Fachkräftemangel wirken und, über den Transfer zum Handwerk, Unternehmen der Region einbinden.

Das Konzept ist gut durchdacht: Schüler der Stufen 9 bis 13 sollen im School-Fab-Lab einen Tag in einer modernen, digital produzierenden Firma simulieren können. Eine Klasse teilt sich dann in fünf Abteilungen auf: Design und Marketing, zwei Technikabteilungen (3D-Druck und Laserschneider), ein Finanz- und ein Kommunikationsteam. Von den Fördermitteln konnten 3D-Drucker, 3D-Scanner, CNC-Fräsen, eine Laserschneidemaschine und eine Wasserstrahl-Schneidemaschine gekauft werden. „Besser hätten wir das Geld gar nicht anlegen können“, fasste Geier zusammen.

 „Europa ist überall. Das hat die gemeinsame Tour mit Jens Geier gezeigt“, sagt René Schneider. Seit Jahrzehnten prägt die Europäische Union unser Leben in Europa. Dabei geht es schon lange nicht mehr um den Krümmungsgrad von Bananen. Gemeinsam möchten Jens Geier und René Schneider die Arbeit der Europäischen Union im Kreis Wesel greifbar machen und zeigen, wie sich ihr Wirken auf unser Leben am Niederrhein auswirken kann.

Deshalb haben sie jetzt zwei Projekte besucht, die von der Europäischen Union beeinflusst oder durch EU-Mittel gefördert werden. Neben dem Berufskolleg für Technik schauten sich die beiden Politiker Renaturierungsprojekte der Lineg am Niederrhein an.

(RP)
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