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Moers: Bürgermeisterkandidat Torsten Gerlach im Twitter-Interview

Moers : Sagen Sie jetzt nicht zu viel!

Im Wahlkampf wird oft lang geredet und viel versprochen. Manchmal hilft es aber, seine Botschaft auf einen Kern zu verdichten. Bei der Social-Media-Plattform Twitter wird man dazu gezwungen. Maximal 280 Zeichen pro Tweet sind hier erlaubt. Wir haben Politiker im Kommunalwahlkampf gebeten, auf unseren Fragenkatalog jeweils eine Antwort mit maximal 280 Zeichen zu geben.

Wer sind Sie?

Torsten Gerlach, 35 Jahre alt. Gebürtiger Moerser, hier aufgewachsen, hier Abi gemacht und lebe hier gemeinsam mit meiner Frau. Privat bedeuten mir Familie, Freunde, Sport und Musik sehr viel! Als Bundespolizist, Diplomverwaltungswirt und Jurist will ich der erste wirklich parteilose Bürgermeister der Stadt Moers werden!

Warum sind Sie in Ihre Partei eingetreten?

Ich habe mich bewusst für eine parteilose und finanziell unabhängige Bürgermeister-Kandidatur entschieden. Ich will neutrales Bindeglied zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik in Moers sein. Nur so kann ich wirklich ein neutraler Vertreter aller Moerser(innen) sein. Daher lautet mein Motto: Einer für alle!

Ihr größtes konkretes Ziel für die nächste Legislaturperiode?

Eine Entlastung und generelle Wertschätzung der Moerser(innen) zu erzielen! Steuerliche Belastungen und Kitagebühren müssen reduziert, die Beteiligung der Bürger(innen) an einer transparenteren Kommunalpolitik muss erhöht werden. Die Finanzen dafür möchte ich durch eine Stärkung der Moerser Unternehmer gewährleisten.

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Warum sollte man Sie wählen?

Weil ich nicht nur ein aufrichtiger Mensch und führungserfahrener Bundespolizist bin, sondern Moers für mich eine Herzensangelegenheit ist. Unser Moers ist es mir wert, dass ich meinen Wahlkampf zu 100 Prozent privat finanziere. Ich bin keiner der „üblichen Verdächtigen“ und stehe für den jugendlich, unabhängigen, frischen Wind.

Ihr politisches Vorbild und warum?

Als deutsches Beispiel den ehemaligen Präsidenten des Bundestages, Norbert Lammert. Trotz Parteigebundenheit gingen für ihn die Interessen des Bundestages immer vor. Aus dem Ausland Barack Obama als politische Führungspersönlichkeit – ein Staatsoberhaupt, das Werte vermittelt und selbst gelebt hat.