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Awo organisiert „Konzert auf Rädern“ in Moers und Neukirchen-Vluyn.

Fünf Auftritte in acht Stunden : Awo organisiert „Konzert auf Rädern“

Stella Louise Göke und Marko Kassl boten Gesang und Akordeonmusik an fünf Stationen in Moers und Neukirchen-Vluyn. Es war eine Überraschung für die Bewohner und MItarbeitenden der Einrichtungen.

Die Tuwas- Genossenschaft hatte ihren Möbeltransporter mit Hebebühne zur Verfügung gestellt, die Awo die „Tour auf Rädern“ am Samstag durch Moers und Neukirchen-Vluyn organisiert. Erste Station war das Awo-Seniorenzentrum Schwafheim. Rolf Gabriel, Leiter der Einrichtung, hatte mit seinem Team den Innenhof vorbereitet und Sonnenschein bestellt. Pünktlich um 11 Uhr begrüßte Awo-Präsident Ibrahim Yetim die Bewohnerinnen und Bewohner, die, im Innenhof auf Abstand, auf den Balkonen, an den Fenstern gespannt warteten. Stella Louise Göke, Gesang und Marko Kassl, Akkordeon, servierten ein frisch moderiertes Programm: „Die Corona Pandemie hält uns leider auf Abstand, dazu passt Zarah Leander: Davon geht die Welt nicht unter!“

Nach einer halben Stunde ging es weiter zum Johannes-Rau-Haus an der Essenberger Straße. Dort wurde flugs umdisponiert, vom Bürgersteig vor der Einrichtung, rüber auf den Parkplatz der Feuerwehr, die noch schnell für Strom sorgte. Musiziert wurde über die Straße hinweg: „Stellen Sie sich vor, wir sind in Paris, die Straße ist die Seine, sie sitzen am anderen Ufer, wir hier!“ Autos fuhren vorbei, die Insassen applaudierten aus den Autofenstern, Fahrradfahrer hoben den Daumen, als Stella Louise Hildegard Knefs „Rote Rosen“ regnen ließ.

In Neukirchen Vluyn, im Willi-Könen-Haus, hatte die Leiterin Martina Giesen mit ihrem Team Bewohnerinnen und Bewohner auf die Terrasse vor den Haupteingang geholt, es gab ein Glas Sekt, Kaffee, Kuchen, da fehlte im Programm nur noch Udo Jürgens: „Aber bitte mit Sahne…“ Letzte Station war der Innenhof der Wohnanlage an der Max-von-Schenkendorf-Straße. Dort verabschiedete Jochen Gottke, Vorsitzender des Awo-Kreisvorstands die Künstler und dankte allen, die diese Tour mit vorbereitet und ermöglicht hatten. Stella Louise Göke und Marko Kassl verabschiedeter sich mit „Bella Ciao“. Ralf Köpke, Bürgermeisterkandidat der SPD in Neukirchen-Vluyn: „Dieses Lied habe ich nun schon oft gehört, aber noch nie so schön gesungen.“

Nach acht Stunden und fünf Auftritten ging diese Konzertreise zu Ende und überall hieß es: „Wiederkommen!“ Wer mehr von der Sängerin und ihrer Band hören möchte: Gesungen hat sie auch Lieder aus ihrer gerade erschienen CD: „Bisous de Stella“, erhältlich in der Barbara Buchhandlung.