Empfang Der Bundeswehr-Reserve: Wenn's um Größe geht: Günter Krings überragt alle

Empfang Der Bundeswehr-Reserve : Wenn's um Größe geht: Günter Krings überragt alle

Staatssekretär Günter Krings hatte einen überragenden Auftritt beim traditionellen Jahresempfang des Reservistenverbandes der Bundeswehr im Hotel "Heidehaus" an der Viersener Straße. Denn es ging augenzwinkernd und im doppelten Wortsinn um die Größe des Unions-Spitzenpolitikers vom Niederrhein: Exakt 1,98 Meter groß sei der Herrather, hatten die Gastgeber zuvor ermittelt.

Staatssekretär Günter Krings hatte einen überragenden Auftritt beim traditionellen Jahresempfang des Reservistenverbandes der Bundeswehr im Hotel "Heidehaus" an der Viersener Straße. Denn es ging augenzwinkernd und im doppelten Wortsinn um die Größe des Unions-Spitzenpolitikers vom Niederrhein: Exakt 1,98 Meter groß sei der Herrather, hatten die Gastgeber zuvor ermittelt.

"Damit sind Sie beruhigenderweise noch sieben Zentimeter größer als Donald Trump, zehn Zentimeter größer als Konrad Adenauer es gewesen ist und - wen wundert es - gar um stolze 25 Zentimeter Gregor Gysi überlegen. Mutmaßlich sind sie damit nicht nur der größte, sondern auch der überragendste Abgeordnete im Bundestag, knapp gefolgt von CSU-Chef Horst Seehofer mit 1,94 Meter", stellte der Ehrenvorsitzende der Reservisten am Niederrhein, Helmut Michelis, in seiner Begrüßungsrede fest.

"Schade, lieber Herr Dr. Krings, dass Sie nicht 1716, also vor 300 Jahren, zu Zeiten des Alten Fritz, gelebt haben. Für mindestens 1,92 Meter große Männer zahlte der preußische Soldatenkönig 3000 Taler Prämie." Was zu der Frage überleite, ob denn Günter Krings in Zeiten der Wehrpflicht Soldat gewesen sei. "Nein, war er nicht, aber er hat sich stattdessen bei der Freiwilligen Feuerwehr verpflichtet, was ebenfalls sehr respektabel ist", stellte Michelis fest. Das konnten Brandoberamtsrat Marco Jennißen von der Mönchengladbacher Feuerwehr und Herbert Mohaupt, früherer Feuerwehrchef der Nachbarstadt Krefeld, der extra aus Erfurt angereist war, nur unterstreichen.

Der Reservistenempfang, der traditionell vom Vorsitzenden der Offiziervereinigung, Oberstleutnant der Reserve Wolfgang Hüskes, geleitet wird, stellt jedes Jahr einen anderen Prominenten in den Mittelpunkt -mit einer erstaunlichen Breite. So war im vergangenen Jahr auch ein Kriegsdienstverweigerer der Ehrengast: Polizeipräsident Mathis Wiesselmann hatte zu Zeiten der Wehrpflicht als junger Mann die Ausnahme von der Regel gewählt und Zivildienst bei der Arbeiterwohlfahrt geleistet - anders als sein Vorgänger Hans-Hermann Tirre, der als Oberstleutnant der Reserve zum Empfang wieder seine Luftwaffen-Uniform angezogen hatte.

Eine Ehrung gab es diesmal auch: Oberstleutnant der Reserve Hermann-Josef Lüpertz, der nimmermüde seit Jahrzehnten die sicherheitspolitischen Veranstaltungen der Kreisgruppe organisiert, erhielt die Ehrennadel für 50-jährige aktive Mitgliedschaft im Reservistenverband. Und am Rande traf der neue Ordnungsdezernent Matthias Engel seinen Vorgänger Peter Holzenleuchter; das städtische "Trio Sicherheit" machte Ordnungsamtsleiterin Annegret Ketzer charmant komplett. Dabei war auch Terrorismus-Experte Rolf Tophoven. RP

(mec)