Schwimmen: Starker Auftritt der SG Mönchengladbach bei Kurzbahn-DM

Schwimmen : Starker Auftritt bei der Kurzbahn-DM

Mit vier Athleten war die Startgemeinschaft Mönchengladbach bei den nationalen Titelkämpfen in Berlin vertreten. Neben vielen Vereinsrekorden in den Einzelstarts erreichte das Quartett in der Mixed-Staffel den achten Platz.

Trainer Dieter Sofka hatte im Vorfeld die Erwartungen bewusst etwas heruntergeschraubt. Zu groß sollte der Druck vor den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften nicht sein, nachdem die Wochen zuvor sehr erfolgreich waren für die Schwimmer der Startgemeinschaft (SG) Mönchengladbach. Die vier Athleten jedoch, mit denen Sofka nun fünf Tage in Berlin war, setzten sich ehrgeizige Ziele – und ließen Taten folgen: In der 50-Meter-Freistil-Staffel belegte das Gladbacher Quartett einen beachtlichen achten Platz. Mit 1:38,74 Minuten drückten Bennett Gingter, Adrian Bierewitz, Nina Holt und Alice Bianca Wettel ihre Quali-Zeit um über eine Sekunde.

Schwamm drei Vereinsrekorde in Berlin: Alice Bianca Wettel. Foto: Thomas Grulke

„Das war jetzt schon unser Highlight, denn im Vorfeld standen wir in diesem Wettbewerb an 15. oder 16. Stelle. Zudem drückt die Mixed-Staffel am besten aus, welche grandiose Leistung unsere Schwimmer bei in Berlin gebracht haben. Es war wirklich unglaublich“, sagte Sofka. Dabei hatte es in der Vorbereitung zuletzt auch einige Probleme gegeben. Adrian Bierewitz musste zwischendurch angeschlagen mit dem Training aussetzen. Und Nina Holt war in der Woche vor den nationalen Titelkämpfen erkrankt. Doch in Berlin lief es vom ersten Wettkampftag an blendend.

„Eine solch kompakte Mannschaftsleistung und einen derart perfekten Wettkampf habe ich als Trainer noch nicht erlebt“, sagte Sofka. Denn in Berlin purzelten die Vereinsrekorde reihenweise. Insgesamt 14 SG-interne Bestleistungen stellten Bierewitz, Holt und Wettel während der Titelkämpfe auf. Insbesondere Wettels Leistungen über die Rücken-Distanzen beeindruckten. Die 15-Jährige stellte über 50, 100 und 200 Meter jeweils einen neuen Vereinsrekord auf und ließ dabei auch ihre ein Jahr ältere Teamkollegin Holt hinter sich. Über 200 Rücken verbesserte sie ihre eigene Topzeit, die sie erst vor wenigen Wochen bei den NRW-Meisterschaften aufgestellt hatte, nochmals um knapp zweieinhalb Sekunden auf 2:13,92 Minuten.

„Solche Verbesserungen bescheren einem Sportler ein unbeschreibliches Gefühl. Zudem ist die Zeit dabei wichtiger und aussagekräftiger als Platzierungen in der Jahrgangswertung“, sagte Sofka, der mit der Entwicklung sehr zufrieden ist. Dazu passt, dass die SG nun auch die Nachricht bekam, dass Nina Holt in den Bundeskader aufgenommen wird.

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