Handball: TV Geistenbeck bleibt in der Verbandsliga ganz oben

Handball-Verbandsliga : Geistenbeck bleibt der große Dominator

Lürrip hatte im Derby nichts zu bestellen. Zudem ist Kaldenkirchen weiterhin in der Spitzengruppe der Verbandsliga vertreten.

Mit einer Gala-Vorstellung hat der verlustpunktfreie Tabellenführer TV Geistenbeck im Derby gegen die Turnerschaft Lürrip ein Ausrufezeichen gesetzt. Er ließ dem Aufsteiger beim 35:22 (18:10)-Kantersieg nicht den Hauch einer Chance. Komplettiert wurde das erfolgreiche Wochenende durch das 19:25 der HSG Vennikel beim TV Aldekerk II, womit Geistenbeck nun schon vier Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger hat.

Die Hausherren gingen gleich hochkonzentriert zu Werke und konnten sich einmal mehr auf ihre starke Abwehr mit einem glänzend aufgelegten Alexander Lausberg im Tor verlassen. Die Lürriper Angreifer fanden einfach kein Mittel, um dieses Bollwerk aus den Angeln zu heben. So baute der TVG seinen Vorsprung Schritt für Schritt aus – von 10:5 in der 16. Minute auf 16:6 in der 25. Minute. Auch nach der Pause ließen die Gastgeber zunächst nicht nach, wobei auch im Angriff fast alles nach Wunsch lief. So verzückte zum Beispiel Philipp Schütte die Fans mit seinen Hebern verzückte.

Erst nach dem 29:15 in der 45. Minute ging Geistenbeck ein wenig vom Gas. „Letzte Woche in Oberhausen haben wir gesehen, dass wir Mannschaften nicht im Vorbeigehen schlagen, deshalb war die hohe Konzentration heute sehr wichtig“, sagte Trainer Thomas Laßeur. „Mir tut es für unsere Fans leid“, sagte der Lürriper Spielertrainer Robert Bosnjak. „Diese deutliche Schlappe hat gezeigt, was wir ändern müssen.“ TVG-Tore: Bautz (7), Reinartz, Schütte, D. Meißner (je 5), Hüpperling, Hermanns, A. Meißner (je 3), de la Vega und Bremges (je 2); TSL-Tore: Schimanski, Nacken, Pietralla (je 4), Markovic, Heitzer (je 3), Bosnjak, Flügel und von der Weyden.

Auch der TSV Kaldenkirchen bestätigte seine gute Form und gewann gegen die HSG Rot-Weiß Oberhausen TV deutlich 30:22 (15:10). Zwar spielten die Gastgeber in der ersten Halbzeit nicht gerade überragend, aber eine solide Leistung war ausreichend, um den Gegner auf Distanz zu halten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte Kaldenkirchen dann schnell alles klar und war stets Herr des Geschehens. „Im Moment macht es sehr viel Spaß“, betonte Trainer Rüdiger Winter und fügte hinzu: „Die Mannschaft entwickelt sich immer weiter, und mittlerweile partizipieren auch alle Spieler daran.“ Kaldenkirchens Tore: Tötsches (6/1), König (5), Huckemann, Rosati (je 4), Heyer, Schürmanns (je 3), S. Coenen (2), M. Coenen, Rassmann und Kamps.