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Experimente zum Selbermachen in Mönchengladbach: eckige Seifenblasen

Mönchengladbach: Experimente zum selber machen : Eckige Seifenblasen – gibt’s doch gar nicht?

Das „Sommer Camp“ von Wissenscampus e.V., NextMG e.V. und der MGconnect bietet vom 5. Juli bis 16. August kostenlose MINT-Kurse für Kinder und Jugendliche an. In der Rheinischen Post erscheint dazu wöchentlich eine Experimentieranleitung für zu Hause.

Das braucht Ihr: etwa 20 cm Pfeifenreiniger oder dünnen Draht, etwas Seifenlauge

Und so geht’s: Ihr habt bestimmt schon mal Seifenblasen gemacht. Meistens nimmt man dafür eine runde Öffnung, taucht sie in die Seifenlauge und pustet – und schon produziert Ihr schöne runde Seifenblasen. Aber was passiert, wenn Ihr keine runde Öffnung nehmt? Probiert es aus! Knickt an Eurem Pfeifenreiniger oder Draht an einem Ende ein kleines Viereck, durch das Ihr gleich Eure Seifenlauge pusten werdet. Wickelt nun das abgeknickte Ende von Eurem Pfeifenreiniger oder Eurem dünnen Draht einmal fest um den „Stiel“, damit Euer Viereck seine Form behält. Fertig ist Eure „Puste“-Öffnung! Nun taucht Ihr das Viereck in die Seifenlauge und pustet durch. Was könnt Ihr beobachten?

 Antworten auf spannende MINT-Fragen und Experimente gibt es im „Sommer Camp“ und in der Rheinischen Post.
Antworten auf spannende MINT-Fragen und Experimente gibt es im „Sommer Camp“ und in der Rheinischen Post. Foto: elements of art / Matthias Brucklacher

Was passiert denn da? Erklärung von Junior Uni-Dozentin Dr. Annika Spathmann: „Egal, durch welche Form Ihr pustet – die Seifenblasen sind immer rund, also Kugeln! Dafür ist die Oberflächenspannung verantwortlich. Das besondere an Kugeln ist, dass sie eine sehr kleine Oberfläche haben und trotzdem ganz viel in sie hineinpasst. Die Seifenlauge besteht aus kleinen Teilchen. Die Anziehungskraft dieser Teilchen zieht die Seifenlaugen auf eine möglichst kleine Fläche zusammen, aber die Luft drückt von innen dagegen und versucht, möglichst viel Platz einzunehmen. Das klappt nur, wenn Seifenblasen rund sind!“

Experimente mit freundlicher Unterstützung der Junior Uni Wuppertal, Kooperationspartner des Wissenscampus Mönchengladbach e. V.