Aktion für Familien Reden Sie lieber mit Ihrem Kind

Mönchengladbach · Wenn Eltern ihren Handys mehr Beachtung schenken als den Kindern, bleibt das nicht ohne Auswirkungen. Die Stadtbibliothek und das Netzwerk „Frühe Hilfen“ geben Tipps für wertvolle analoge Familienerlebnisse.

 Wenn Kinder und Eltern mehr auf ihre Smartphones schauen, als dem Gegenüber in die Augen, hat das Auswirkungen auf die Beziehungen.

Wenn Kinder und Eltern mehr auf ihre Smartphones schauen, als dem Gegenüber in die Augen, hat das Auswirkungen auf die Beziehungen.

Foto: dpa/Ole Spata

Digitale Medien sind heute aus keiner Familie mehr wegzudenken. Kinder nutzen sie, Erwachsene auch. Vor allem die Corona-Pandemie und Homeschooling haben gezeigt: Ausschließlich analog geht heute (fast) nichts mehr. Aber ausschließlich digital ist auch gefährlich. Vor allem in Familien. „Das Thema Vorlesen ist immer ein Beziehungsthema. Da bin ich ganz bei meinem Kind“, weiß  Brigitte Behrendt, Leiterin der Stadtbibliothek Mönchengladbach. Und auch in der digitalen Welt sei Lesen Grundvoraussetzung für gute Bildungschancen und Teilhabe. Die Stadtbibliothek Mönchengladbach unterstützt im Rahmen des aktuellen Lesestart-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Stiftung Lesen die Kampagne  „Sprechen Sie lieber mit Ihrem Kind“. Auch der Appell „Fühlen und erleben statt wischen und tippen“ des Netzwerkes Frühe Hilfen wird von der Stadtbibliothek als zentraler Akteur für Leseförderung und zur Förderung der Medienkompetenz unterstützt.