Baustellen in Mettmann nerven die Autofahrer

Mettmann : Baustellen nerven die Autofahrer

Analyse An drei Stellen in der Stadt wird derzeit gebaut. Autofahrer meiden die Kreisstadt. Die Umleitungen kosten viel Zeit. Alternativstrecken sind die Osttangente und der Südring.

Autofahrer, die derzeit durch Mettmann fahren, sind auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Drei Baustellen behindern den Verkehr erheblich. Die Baustellen werden auch in den nächsten Wochen für Staus und genervte Autofahrer in der Stadt sorgen.

 Seit Ende Januar verlegt die Netzgesellschaft Düsseldorf eine neue Trinkwasserleitung auf der Ringstraße und auf der Neanderstraße. Die Fahrspur stadtauswärts ist mit auf die Linksabbiegerspur der Ringstraße in Richtung Neanderstraße gelegt. Täglich bilden sich lange Staus, Autofahrer sind genervt und müssen im Berufsverkehr bisweilen 15 Minuten mehr Fahrzeit durch Mettmann einplanen. Unverständlich ist, warum die Ampel auch in den Nachtstunden und am Wochenende eingeschaltet ist.

Mitte Juli sollen die Bauarbeiten in diesem Bereich im Wesentlichen abgeschlossen sein, so dass die Straßen- und Gehwege sowie die übliche Verkehrsführung wiederhergestellt werden, teilt die Pressestelle der Stadtwerke Düsseldorf mit. Anschließend werden in diesem Bereich noch punktuell Arbeiten vorgenommen, um die Hausanschlüsse zu verlegen. Diese Arbeiten haben keinen Einfluss auf den Verkehr, heißt es weiter. Zu Beginn der Sommerferien wird die Baustelle weiter vorrücken. Die Arbeiten sollen bis Anfang Oktober abgeschlossen sein.

Seit Ende Mai ist die Talstraße im Abschnitt von der Beethovenstraße bis zur Straße Am Königshof/Ringstraße stadteinwärts für den Autoverkehr gesperrt. Die Fußwege an der Talstraße sind frei. Eine Firma saniert die Deckschicht, erneuert die Bushaltestellen und erhöht die Bordsteine. Dauer der Arbeiten: zwölf Wochen. Das heißt, wer aus Richtung Erkrath beziehungsweise vom Neandertal nach Mettmann will, muss eine große Umleitung fahren. Diese ist über Beethovenstraße, Flur- und Bahnstraße eingerichtet. Die Rheinbahn kann die Haltestelle „Ringstraße“ in Fahrtrichtung Innenstadt nicht anfahren. In einem zweiten Bauabschnitt wird die Fahrbahn in Richtung Neandertal saniert. Dann kann der Verkehr über die bereits sanierte Fahrbahn Richtung Erkrath rollen.

Das Problem: Bis Mitte Juli verlegt die Netzgesellschaft Düsseldorf im Bereich der Kreuzung Beethovenstraße/Gruitener Weg die Wasserleitungen von der Fahrbahnmitte in die Seitenbereiche der Straße. Die Folge: Es bilden sich lange Staus, die teilweise bis zur Blumenstraße reichen. Die Ampelschaltung an der Kreuzung Beethovenstraße/Flurstraße/Gruitener Weg lässt maximal vier bis fünf Autos bei Grün über die Kreuzung fahren. Hier müsste die Stadt die Ampelschaltung korrigieren. Die Bauarbeiten an der Kreuzung werden noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen, zumal der Kreis dort anschließend einen Kreisverkehr bauen will.

Demnächst wird die Kreuzung Bahnstraße/Elberfelderstraße umgebaut. Auch dann ist mit Behinderungen zu rechnen.

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