2. Frauen-Bundesliga Team des TSV setzt zum Endspurt an

Leverkusen · Die Zweitliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen stehen bereits als Meister fest. Das heißt jedoch nicht, dass das Team von Coach Tigin Yaglioglu die letzten drei Partien nicht auch noch erfolgreich gestalten will.

 Trainer Tigin Yaglioglu schwört sein Team auf den nächsten Gegner ein.

Trainer Tigin Yaglioglu schwört sein Team auf den nächsten Gegner ein.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Seit knapp drei Wochen dürfen sich die Spielerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen Zweitliga-Meisterinnen nennen. Ihnen ist der erste Platz und somit das Aufstiegsrecht bereits drei Begegnungen vor dem Saisonende nicht mehr zu nehmen. „Trotzdem ist es gar nicht so schwierig, die Motivation hochzuhalten“, sagt Trainer Tigin Yaglioglu. „Man merkt, dass die Erleichterung über den sicheren ersten Platz da ist, aber sie bringt auch angenehmen Schwung mit rein“, betont er. „Wir spielen schließlich alle gerne Volleyball.“ Im drittletzten Duell der Saison müssen die Leverkusenerinnen an diesem Samstag (19.30 Uhr) zu den Skurios Volleys Borken.

Die Gastgeberinnen absolvieren eine ordentliche Saison mit zwölf Siegen in 21 Partien. „Sie sind etwas unglücklich in die Spielzeit gestartet, haben ja gleich zum Auftakt auch gegen uns verloren“, sagt Yagliolglu. „Aber Borken ist ein gestandener Zweitligist. Und für uns ist das auch ein Prestigeduell.“

Gleiches gelte für das in zwei Wochen (Samstag, 17.April) bevorstehende Lokalduell gegen das Team der DSHS in Köln sowie das letzte Saisonspiel am Samstag, 24. April, gegen SV Blau-Weiß Dingden. „Da können wir dann unsere Heimbilanz perfekt machen und im Anschluss gibt es ja auch eine kleine Siegerehrung“, nennt der Coach der Leverkusenerinnen zwei motivierende Faktoren.

Nach Borken reist der TSV mit komplettem Kader und drei Wochen Spielpause. Das gilt für den Gegner allerdings nicht. Borken hat an den vergangenen beiden Wochenenden sogar jeweils doppelt auf dem Feld gestanden. „Wer da den Vorteil hat, ist kaum zu sagen“, erläutert Yaglioglu. „Auf der einen Seite bin ich immer ein Freund davon, den Rhythmus beizubehalten. Auf der anderen Seite tut ein bisschen Pause und Abstand auch mal gut.“

Sicher ist der Meistertrainer allerdings, dass seine Mannschaft heiß darauf ist, wieder ins Geschehen einzugreifen. „Alle haben richtig Lust auf die letzten Spiele“, betont er.