Fußball : Aufsteiger aus der Kreisliga benötigen Erfolgserlebnisse

Dreigeteilt präsentiert sich der 5. Spieltag der Staffel 4 der Fußball-Bezirksliga. Los geht’s bereits am Freitagabend um 19.30 Uhr in Lich-Steinstraß, wo der Tabellenzweite Alemannia Mariadorf mit einem Sieg bei der Germania die Tabellenspitze übernehmen würde, zumindest bis Sonntag.

Am aktuellen Tabellenführer SG Stolberg vorbei ziehen kann auch die „Zweite“ des FC Wegberg-Beeck, die spielt nämlich am Samstag um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im heimischen Waldstadion gegen die DJK FV Haaren. Auf dem gleichen Geläuf drehten die Beecker im Vorjahr gegen den gleichen Gegner nach einem 0:2-Rückstand die Partie noch, gewannen am Ende 3:2. Beecks Trainer Markus Zeh will diesmal einem Rückstand aber nicht hinterher laufen, möglichst selbst in Führung gehen, um dann mit schnellen Gegenattacken weiter erfolgreich zu sein. So wie vergangene Woche im Derby beim SV Helpenstein, das der FC 4:0 gewann.

Und der SV Helpenstein hat das nächste Derby vor der Brust, stellt sich am Sonntag um 15 Uhr in Lindern der SG Union Würm-Lindern. Vor knapp zwei Wochen standen sich beide im Spiel um Platz drei des Kreispokals schon mal gegenüber, und da gewann die Union in Wildenrath das kreisinterne Duell 2:1. Favorit wohl auch diesmal die SG Union, denn außer dem Auftakt-1:1 in Gerderath, hat der Aufsteiger mit seinem Trainer André Lehnen noch nichts Zählbares vorzuweisen, steht auf einem Abstiegsplatz. Wesentlich besser platziert ist da schon die Union mit ihrem Trainer Hermann-Josef „Jo“ Lambertz. Allerdings wird der sein Team im Derby wohl nicht coachen dürfen, sah er doch vergangene Woche beim 1:1 in Oidtweiler nach dem Schlusspfiff „rot“.

Bis in die Nachspielzeit führte der TuS Rheinland Dremmen vergangene Woche gegen Rasensport Brand 2:1, um dann durch einen Handelfmeter – „allerdings berechtigt“, so TuS-Trainer Redzo Sakanovic – den ersten Saisondreier noch zu verpassen. Der soll jetzt am Sonntag im Derby gegen den 1. FC Heinsberg-Lieck aber endlich gelingen. Das dürfte allerdings alles andere als einfach werden. Denn mit zuletzt zwei Siegen in Folge (1:0 in Eicherscheid, 4:0 gegen Vaalserquartier) sind die Kreisstädter mit ihrem Trainer Edin Durakovic im Aufwind.

Wie Mitaufsteiger Helpenstein, ist auch die Sparta aus Gerderath in Nöten, ist Tabellenvorletzter. Und am Sonntag geht’s nach Aachen-Brand, wo die DJK Rasensport auf deren Kunstrasenplatz der Gastgeber ist. Sicher kein leichter Gang für Trainer Bernd Nief und seine Spartaner. Allerdings hat das Team aus der Kaiserstadt bisher auch noch keine Bäume ausgerissen, hat erst einen Sieg eingefahren (2. Spieltag 1:0 beim FV Vaalserquartier). Wenn Gerderath vom Anpfiff weg einen mutigen Auftritt hinlegt und Mentalität zeigt, ist die Mannschaft von Trainer Bernd Nief aber sicher nicht chancenlos.

Mehr von RP ONLINE