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Starkregen in Krefeld: CDU will Infos über zum Kanalsystem

Starkregen in Krefeld : CDU verlangt Infos zum Kanalsystem

Die Starkregenereignisse nehmen in ihrer Häufigkeit und ihrer Vehemenz auch am Niederrhein zu. Das haben die Menschen in Krefeld vor wenigen Wochen erfahren müssen.

Die Starkregenereignisse  nehmen in ihrer Häufigkeit und ihrer Vehemenz auch am Niederrhein zu. Das haben die Menschen in Krefeld vor wenigen Wochen erfahren müssen. Mit Wasser vollgelaufenen Keller und überflutete Straßen bedeuteten für die Rettungskräfte Dauereinsatz. Mehr als tausend Notrufe gingen in der Leitstelle der Feuerwehr ein. Das Ganze hat nun einen politischen Nachklang. Die CDU-Bezirksfraktionen aus Oppum-Linn und Fischeln haben zwei gleichlautende Anträge zum Starkregenereignis Anfang Juli für die kommenden Sitzungen der Bezirksvertretungen gestellt. „Wir wollen von der Stadtverwaltung und dem Kommunalbetrieb Krefeld grundlegend erläutert haben, wie die Kanalisation in Krefeld auf solche Starkregenereignisse vorbereitet ist. Dafür haben wir einen umfangreichen Fragenkatalog eingereicht“, erklärte Thilo Forkel, CDU-Sprecher in der BV Oppum-Linn.

Kurz nach dem Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Europameisterschaft habe im Süden Krefelds ein Unwetter mit sehr starken Regenfällen begonnen. Besonders betroffen sei neben Oppum vor allem auch der Stadtteil Fischeln gewesen. „Wir brauchen Antworten, wie die Gesamtstadt – und vor allem unsere beiden Stadtteile – auf ein solches Unwetter vorbereitet ist. Gerade für die Zukunft ist es von Bedeutung, dass nach einem solchen Unwetterereignis frühzeitig Maßnahmen getroffen werden. Auch müssen wir im Sinne der Bevölkerung darüber nachdenken, ob die Stadt hier noch mehr tun kann und muss“, sagte Frank Hinz, der Sprecher in der Bezirksvertretung Fischeln ist.

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„Wir empfehlen der Stadt, sich mit der ISO-Norm 14091 und der europäischen Norm CWA 17302 auseinander zu setzen“, sagten die beiden CDU-Sprecher. Dieser internationale Norm-Entwurf biete Leitlinien für die Bewertung der Risiken im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels. Die Risikobewertung nach diesem internationalen Norm-Entwurf biete ferner  eine solide Grundlage für die Planung, Durchführung, Überwachung und Bewertung der Anpassung an den Klimawandel, erklärten sie.

(sti)