1. NRW
  2. Städte
  3. Krefeld

AfD fordert zügige Planung für das Stadtwaldhaus in Krefeld

Kosten in Krefeld laufen davon : AfD fordert zügige Planung für das Stadtwaldhaus

Die AfD Ratsfraktion geht davon aus, dass aufgrund der Verschleppung der Arbeiten am Stadtwaldhaus mit einer Kostensteigerung auf mehr als zehn Millionen Euro zu rechnen ist.

Das Stadtwaldhaus erfreut sich in Krefeld und darüber hinaus großer Beliebtheit. Der Sanierungsstau in dem denkmalgeschützten Gebäude ist jedoch gewaltig. Der lange erwartete Beginn der Arbeiten steht noch aus. Das ruft die Kritiker auf den Plan. Burkhard Schröder Geschäftsführer der AfD Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, fordert für die Alternative  für Deutschland „eine zügige Planung der Verwaltung, so dass spätestens im nächsten Lockdown am Ende des Jahres mit den Arbeiten begonnen werden kann“. Seit dem Jahr  2018 habe das Stadtwaldhaus, eines der schönen Wahrzeichen Krefelds, saniert werden sollen. „Der Betrieb der Gastronomie sollte während der langen Sanierungszeit geschlossen werden. Das wäre ein Fiasko für den als schönsten Biergarten Deutschlands gewählte Außengastronomie, die Besucher und natürlich den Pächter gewesen2, so Schröder. Während der zahlreichen und lang anhaltenden Lockdowns wäre eine zügig durchzuführende Sanierung möglich gewesen. „Dass nun nicht alle erforderlichen Bauunterlagen vorliegen sollen und nun doch wieder vorliegen“, ist aus Sicht der AfD Fraktion eine Verzögerungstaktik, um von dem Missmanagement des Zentralen Gebäudemanagments  abzulenken. Weiter geht die AfD Ratsfraktion davon aus, dass aufgrund der Verschleppung der Arbeiten am Stadtwaldhaus mit einer Kostensteigerung auf mehr als zehn Millionen Euro zu rechnen ist. Dies sei alleine wegen den allgemeinen Preissteigerungen zu erwarten. Hinzu kämen die üblichen Planungsfehler und Fehlkalkulationen, die man schon von der Grotenburg oder dem KWM zur Genüge kenne und den Krefelder Steuerzahler belasteten.

(sti)