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Krefeld Akademisten der Niederrheinischen Sinfoniker verabschieden sich

Theater Krefeld : Akademisten der Niederrhein-Sinfoniker verabschieden sich

Sie studieren Musik und haben nun zwei Jahre den Alltag eines fest angestellten Musikers am Theater Krefeld-Mönchengladbach kennenlernen dürfen. Jetzt nehmen Inka Jans, Justinas Kaunas,Tekla Varga und Viola Gaebel Abschied – mit je einem Solo-Stück.

Zwei Jahre lang haben vier noch im Studium befindliche Musiker als Akademisten bei den Niederrheinischen Sinfonikern mitgewirkt und so aus erster Hand den Alltag eines fest angestellten Musikers erlebt. Dieses „Praktikum“ wurde gefördert im Projekt „Neue Wege“ durch das NRW-Kultursekretariat und das NRW-Kulturministerium. Betreut wurden die jungen Musiker von  Ulrike Aistleitner. Jedem war ein Mentor oder eine Mentorin aus der jeweiligen Instrumentengruppe zugeteilt.

Zum Abschluss der Eleven-Zeit stellen sich die Nachwuchsmusiker mit jeweils einem von einer Kammerbesetzung der „Niederrheiner“ begleiteten Solostück am Sonntag, 13. Juni, um 16 Uhr im Promenadenkonzert  in Mönchengladbach vor. Das geplante Krefelder Konzert fällt wie berichtet aus.

Den Anfang macht die Ungarin Tekla Varga (26) – ihre Mentorin ist Sylvie Ansorge – mit dem 1. Satz aus dem Flötenkonzert G-Dur KV 313 von Mozart. 2013 begann Varga ihr Studium an der Detmolder Musikhochschule; dort steht sie kurz vor ihrem Masterabschluss. Inka Jans (27) – Mentorin ist Silke Frantz – wird das Publikum mit dem 1. Satz des Cellokonzertes Nr.2 D-Dur von Haydn erfreuen. Die gebürtige Krefelderin studiert seit 2014 an der Musikhochschule Würzburg, steht kurz vor ihrem Master, hat Praxis in mehreren Orchestern erworben und zahlreiche Meisterkurse besucht.

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Das Concertino B-Dur op. 48 für Klarinette und Orchester von Ferrucio Busoni hat sich Viola Gaebel (24) ausgesucht; ihr Mentor ist Jens Singer. 2015 begann die Berlinerin ihr Studium an der Musikhochschule Hamburg und wechselte 2017 nach Würzburg zu Prof. Manfred Lindner.

Aus Vilnius stammt Justinas Kaunas (28) – sein Mentor ist Philipp Wenger. Bereits im Alter von sechs Jahren begann der Litauer mit dem Geigenspiel. Begleitet von diversen Meisterkursen absolvierte er seinen Bachelor in Maastricht und Leuven, den Masterabschluss in Tilburg bei Professor L. Wang. Er spielt den 1. Satz aus dem Violinkonzert A-Dur KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Akademisten haben alle „als zweites Standbein“ Instrumentalpädagogik studiert, hoffen aber natürlich auf eine Orchesterstelle. Sie sind dankbar für die fachlich und menschlich bereichernde Zeit, die sie im Theater erleben durften.