Was die Freibäder in der Region zu bieten haben.

Aktion Freibad-Test : Der große Freibad-Check im Kreis Kleve

Zur heißesten Zeit des Jahres mit Temperaturen an die 40 Grad wird der Ruf nach dem Freibadbesuch in vielen Familien lauter. Wir geben einen Überblick, wo sich im Kreis Kleve der Sprung ins Nasse lohnt.

Eines der größten Freibäder befindet sich in Emmerich: das Embricana. Dort wartet auf Besucher nicht nur ein 25-Meter-Sportbecken mit Sprungturm, sondern auch eine Breitrutsche im Außenbereich. Wer es lieber wärmer mag, der sollte das Thermalbecken mit angenehmen 32 Grad Celsius Wassertemperatur oder den Whirlpool aufsuchen. Für die kleinsten Besucher gibt es ein Kinderbecken mit Schiffchenkanal und Mini-Rutsche. Das Erscheinungsbild des Embricanas wird stets moderner. Auch Niederländer pilgern zahlreich in das Grenzstadt-Freibad.

Das am Wisseler See gelegene Naturfreibad lockt an Sommertagen tausende Besucher an. Der Sandstrand und die Liegewiese laden zum Spielen und Entspannen ein, die 60-Meter-Wasserrutsche bringt bei sommerlichen Temperaturen genau die richtige Abkühlung. Eine besondere Attraktion: Mit dem Tretboot kann man den See erkunden. Kaum ein Freibad der Region ist so breit aufgestellt wie das GochNess. Dort gibt es eine große Außenterrasse, eine Liegewiese, einen Strandbereich, Großspielgeräte, eine Wasserkanone, ein Kinderbecken und einen Strömungskanal. Insbesondere für Familien interessant: In Kessel wartet ein Eltern-Kind-Bereich mit einer Spritzfigur und einer kleinen Rutsche. Für das Freibad in Kevelaer kommt der Bäderverein seit Jahren in Zusammenarbeit mit der Stadt auf. In den vergangenen Jahren wurden dort unter anderem eine Rutsche, ein Beachvolleyballfeld und eine Beregnungsanlage installiert. Kreisweit beliebt ist das Freibad in Walbeck. Umgeben von einem dichten Wald, kann man auf einer Liegefläche von über 70.000 Quadratmetern (zehn Fußballfelder) ausspannen. In dem Gelderner Ortsteil gibt es ein Mehrzweckbecken sowie ein Sprung- und Planschbecken für die Kleinsten. Obendrauf gibt es drei Beachvolleyballfelder und Hüpfburgen.

Das Naturfreibad in Wachtendonk ist bekannt für seine hohe Wasserqualität. Dort wird kein Tropfen Chlor zugesetzt. Stattdessen sorgt die „Kraft der Natur“ – so erklären es die Betreiber – für die Wasserqualität. Gespeist wird das Nass in der Nähe der Nette mit eigenen Quellen. Das Bad bietet mit seinen mehr als 10.000 Quadratmetern Wasserfläche, Liegewiese, Sport- und Kleinkinderbereiche zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Schatten findet man unter den alten Baumbeständen am Naturstrand.

Das Naturfreibad Millinger Meer liegt in der Nähe des Ortskerns, umgeben von großzügigen Wiesen, dem Alt­rhein und landwirtschaftlichen Flächen. Auch viele Radfahrer besuchen das Strandbad.

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