Die Städte äußern sich zur hitzig geführten Debatte Oben ohne? Der Kreis hält sich bedeckt

Erkelenzer Land · Vielerorts wird derzeit über das Schwimmen mit freiem Oberkörper diskutiert. Während in Göttingen und Siegen Frauen dies bereits ermöglicht wird, warten die Kommunen in der Region ab – verfolgen aber die öffentliche Debatte.

 Ein Bikini-Oberteil liegt auf einer Mauer im Schwimmbad. Ob Frauen ohne dieses schwimmen dürfen, ist eines der Themen in diesem Sommer.

Ein Bikini-Oberteil liegt auf einer Mauer im Schwimmbad. Ob Frauen ohne dieses schwimmen dürfen, ist eines der Themen in diesem Sommer.

Foto: dpa/Annette Riedl

In den kommenden Tagen werden bei sommerlichen Temperaturen wieder viele Menschen in die Freibäder und an die Badeseen strömen. Abkühlung ist angesagt. Beim Thema Schwimmbäder schrillen bei dem ein oder anderen aber auch die Alarmglocken. Die Gleichberechtigung in eben diesen wird in diesem Sommer heiß diskutiert – mitunter heißer als die Temperaturen. Auslöser des Ganzen war ein Beschluss der Stadt Göttingen. Der dortige Stadtrat hatte verfügt, dass zwischen Mai und August an den Wochenenden auch Frauen oben ohne in den örtlichen Bädern schwimmen dürfen. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Fortan wurde in vielen Städten in ganz Deutschland über dieses Thema diskutiert, auch im Kreis Heinsberg ist dies der Fall. Doch wie ist die Regel in den örtlichen Bädern eigentlich?