Fußball : Weiter im Akkord

Samstag startet schon der vierte Spieltag der A-Liga. Und wenn Sonntag die meisten Partien abgepfiffen sein werden, bleibt kaum Zeit, Luft zu holen, denn am Dienstag steht schon wieder ein Nachholspiel auf dem Plan.

Nach drei Spieltagen ist schon abzusehen, welche Mannschaften gut und welche schlecht in die Saison gestartet sind. Während etwa Pfalzdorf, Aldekerk und Wissel schon andeuten, dass sie zu Recht zu den Aufstiegskandidaten gehören, kommen Weeze kaum und Labbeck noch weniger voran.

SV Sevelen II — DJK Labbeck/Uedemerbruch (Samstag, 16 Uhr). Viele Ausfälle, anständige kämpferische Leistung, null Punkte. Das sind die Gemeinsamkeiten von Sevelen und Labbeck, die sich schon Sonntag in Sevelen treffen. Bei der DJK gibt es zumindest bei den verletzten Dirk Friedhoff und Christian Quinders Hoffnung, das sie sich nicht so schwer verletzt haben, wie befürchtet. Sevelens Trainer Thorsten Fronhoffs hat bis zu acht Ausfälle zu beklagen, darunter Spieler-Co-Trainer Marcel Bachor. Fronhoffs: "Ich hoffe auf Unterstützung der ersten Mannschaft, die am Sonntag im Pokal spielen wird."

BV Sturm Wissel — TSV Weeze (So., 15 Uhr). Mit sieben Punkten können die Wisseler der Partie gelassen entgegen sehen. Aber: "Gegen Weeze haben wir bisher nicht viel geholt", sagt BV-Trainer Ottmar Döllekes, der sich aber sicher ist, dass sich seine Jungs gegen die Weezer nach Kräften wehren und voll reinhängen werden. Bei den Weezern, die gegen Geldern immerhin ihren ersten Punkt einfuhren, ist Trainer Sandro Scuderi zuversichtlich, dass sich sein Team weiter verbessern wird.

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GSV Geldern — SV Donsbrüggen (So., 15 Uhr). Donsbrüggen reist wieder mit Abwehrchef Philipp van Dyk an und möchte hinten kompakt stehen. "Wir gucken mal, was Geldern uns anbietet", sagt SVD-Trainer Frank Bleisteiner, der aus einer gesicherten Abwehr heraus über Konter zum Erfolg kommen will. Gelderns Trainer Peter Streutgens erwartet die Donsbrügger mit Respekt: "Ein 1:1 gegen den FC Aldekerk ist stark", findet er, ist aber ohnehin beruhigt, weil er seine Mannschaft mit bisher sieben Punkten mehr als im Soll sieht.

FC Aldekerk — SC Auwel-Holt (So., 15 Uhr). "Wir müssen immer mit voller Bereitschaft an die Sache gehen", sagt FCA-Trainer Andreas Röchert, denn der Fußballgott habe den Schweiß vor den Erfolg gesetzt. Zudem würden die Fußballbäume in Aldekerk nicht in den Himmel wachsen. Auf das Derby freut man sich in Aldekerk. "Mal gucken, wie wir sie knacken können", sagt Röchert und hofft auf Zählbares. Das 0:4 gegen Appeldorn vom Mittwoch war keine Empfehlung für den Sonntag, aber für SC-Trainer Marcel Lemmen doch nur Statistik: "Unsere Abwehr wird ganz sicher wieder überzeugen", sagt er.

SV Grieth — Kevelaerer SV (So., 15 Uhr). "Wir müssen allmählich punkten", sagt Grieths Trainer Jürgen Zeegers, dessen Truppe mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist. Obwohl sein Team "spielerisch begrenzt" sei, erhofft er sich durch drei Rückkehrer einen Aufschwung. Am spielfreien Mittwoch beobachtete er den KSV bei dessen 4:1-Erfolg über Vernum — zumindest zeitweise, denn bei drei Toren war Zeegers schon nicht mehr anwesend. KSV-Trainer Volker Wassen will unterdessen den Schwung vom 4:1-Sieg "mit nach Grieth nehmen".

Grün-Weiß Vernum II — Alemannia Pfalzdorf (So., 15 Uhr). Vernums Trainer Daniel Neuer war sichtlich geknickt nach dem 1:4 in Kevelaer, aber blickte positiv nach vorne: "Was haben wir gegen Pfalzdorf zu verlieren? In der Liga ist alles möglich, auch für uns." Ausgerechnet jetzt vermeldet Pfalzdorfs Trainer Peter Franke aber "alles an Bord". Mit mehr Alternativen "möchten wir immer guten Fußball spielen", sagt Franke — und dabei gewinnen.

TuS Kranenburg — SV Bedburg-Hau (So., 15 Uhr). Mit drei Punkten aus drei Spielen fiel der Saisonstart in Kranenburg eher durchwachsen aus. "Wir wollen gegen den Aufsteiger aus Hau drei Punkte holen, damit wir mehr Luft nach unten haben", kündigt TuS-Spieler Daniel Colter an. Dem Gast aus Hau gehen allmählich die Spieler aus, das Verletzungspech reißt derzeit nicht ab. "Es wird für uns verdammt schwer. Wir versuchen, irgendwie einen Punkt zu ergattern", gibt sich Trainer Thomas Erkens kleinlaut.

Concordia Goch — SV Herongen (So., 15 Uhr). Nach der Auftaktniederlage holte Goch sechs Punkte aus zwei Spielen. "Wir denken von Spiel zu Spiel und versuchen zu punkten", sagt Gochs Heinz Derksen. So ist auch der Plan des Heronger Trainers Andreas Pasch: "Der erste Sieg war eine Erlösung. Bei den Ergebnissen, die Goch bisher gezeigt hat, sollten wir einen Punkt holen."

(RP/ac)