Lokalsport : Überraschungen vermeiden

Fußball: In der 2. Runde des Diebels Niederrhein-Pokals reist Hö./Nie. zum A-Kreisligisten SC Rheinkamp. Die Gocher Viktoria tritt beim Landesliga-Konkurrenten SV Budberg an.

Rheinkamp - SV Hönnepel/Niedermörmter (Anstoß Sonntag, 15 Uhr): Der SV Hö./Nie. hat in den letzten Wochen nach zuvor drei Niederlagen in Folge eine Aufholjagd gestartet und sich inzwischen auf den elften Tabellenplatz vorgearbeitet. Am Sonntag gibt es nun eine Meisterschaftspause, die 2. Pokalrunde auf Niederrheinebene steht auf dem Programm.

 Daniel Boldt (Bildmitte) erzielte zuletzt gegen Wülfrath den Siegtreffer zum 4:3-Endstand für Hö./Nie.
Daniel Boldt (Bildmitte) erzielte zuletzt gegen Wülfrath den Siegtreffer zum 4:3-Endstand für Hö./Nie. Foto: G. Evers

Die Reise der Schwarz-Gelben geht zum Moerser A-Kreisligisten SC Rheinkamp, wo man auf Asche anzutreten hat. Trainer Georg Mewes, der sich zuletzt über eine deutliche Leistungssteigerung etlicher Spieler freuen konnte, fordert von seinen Schützlingen einen deutlichen Sieg, warnt aber vor Überheblichkeit: "Man darf einen solchen Gegner nicht unterschätzen. Rheinkamp wird mit viel Kampfkraft versuchen, die Überraschung zu schaffen. Wenn wir allerdings konzentriert zur Sache gehen, müssten wir sicher die nächste Runde erreichen. Und das ist auch unser Ziel, wir wollen im Wettbewerb bleiben." In der ersten Runde gab es ein 5:4 bei Arminia Klosterhardt für den SV Hö./Nie.

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Hinter einigen Akteuren steht noch ein Fragezeichen. Marcel Schütze bekommt die Weisheitszähne gezogen und könnte ebenso ausfallen wie Benjamin Venekamp, und Uwe Sokolowski (Muskelbeschwerden) sowie Rafael Haddad (Probleme am Wadenbeinköpfchen). Dennoch will der SV in bestmöglicher Aufstellung weiterkommen.

SV Budberg - Viktoria Goch (Anstoß Sonntag, 15 Uhr): Nach verpatztem Saisonauftakt war die Erleichterung nach dem 3:1 beim FSV Duisburg am vergangenen Sonntag groß im Lager der Gocher Viktoria. Durch einen Pokalerfolg beim Ligakonkurrenten SV Budberg wollen die Weberstädter nun weiteres Selbstvertrauen tanken. "Auch wenn gerade beim Anlaufen vorne noch nicht alles optimal war, haben wir ein ordentliches Spiel gezeigt, auf dem wir aufbauen können", zeigte sich Coach Manfred Tebeck zufrieden mit dem Auftreten in Duisburg. Am dort praktizierten Spielsystem mit zwei Stürmern soll zunächst weiter festgehalten werden. Wichtiger als die taktische Umstellung war aber, dass das Gocher Aufbauspiel insgesamt weit weniger fehlerbehaftet war und der Gegner so unter Druck gesetzt werden konnte. "Wir haben nachher Chance auf Chance gehabt", erklärt Tebeck, der seine Schützlinge genau hieran anknüpfen sehen will. Die Budberger sind mit zwei derben Klatschen in die Saison gestartet und haben sich dabei jeweils in der Anfangsphase sehr anfällig gezeigt. Dementsprechend gehen sie trotz Heimrecht als Außenseiter in die Partie. "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, aber wir sind sicher der Favorit. Wir wollen entsprechend weiterkommen", formuliert Tebeck klar und hofft für diesen Fall auf einen großen Gegner in der nächsten Runde. Personell fehlen Tebeck Paul Herbst (Kreuzbandriss) und Kevin Kitzig (Drüsenfieber). Stefan Osman-Reinkens ist zudem angeschlagen.

(RP)