1. NRW
  2. Städte
  3. Themen

Kranenburg: Aktuelle News & Infos zur NRW-Stadt im Kreis Kleve

Kranenburg: Aktuelle News & Infos zur NRW-Stadt im Kreis Kleve (Foto: NN/nn)

Kranenburg

  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Einwohner: 10.700
  • Sehenswürdigkeiten: historischer Ortskern, Stift- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul, Museum Katharinenhof Kranenburg

Kranenburg ist eine Gemeinde im Kreis Kleve im Bundesland Nordrhein-Westfalen und grenzt unmittelbar an die Niederlande. Die Gemeinde ist insbesondere für ihre 775-jährige Geschichte und den historischen Ortskern bekannt.

Wo liegt Kranenburg?

Kranenburg liegt am unteren Niederrhein, an der niederländischen Grenze bei Nimwegen. Rund zehn Kilometer östlich von Kranenburg befindet sich die Kreisstadt Kleve, im Südosten die Stadt Goch. Im Westen und Norden von Kranenburg verläuft die Grenze zu den Niederlanden mit der Gemeinde Gennep, die zur Provinz Limburg gehört und Bergen en Dal in der Provinz Gelderland.

Zu welchem Kreis gehört Kranenburg?

Die Gemeinde Kranenburg gehört zum Kreis Kleve und damit zum Regierungsbezirk Düsseldorf. Kranenburg entstand am 1. Juli 1969 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Kranenburg, Wyler, Zyfflich, Mehr und Niel, die zusammen mit Nütterden, Frasselt, Schottheide und Grafwegen die heutigen neun Ortsteile bilden.

Wie viele Einwohner hat Kranenburg?

Anfang 2018 hatte die Gemeinde Kranenburg rund 10.700 Einwohner. Mit ca. 4.600 waren die meisten in der Ortschaft Kranenburg gemeldet, rund 3.000 wohnen in Nütterden. Mit unter 100 Einwohnern ist Grafwegen der kleinste Teil von Kranenburg.

Was sind die besten Sehenswürdigkeiten in Kranenburg?

Kranenburg blickt auf eine 775-jährige Geschichte zurück, die in und um Kranenburg ihre Spuren hinterlassen hat. Die Gemeinde geht auf die Gründung der Grafen von Kleve im 13. Jahrhundert zurück, ein „domus Cranenburg“ wird erstmals 1270 erwähnt. Städtische Rechte erhielt der Ort aller Wahrscheinlichkeit nach vor 1294. Seinen Aufschwung verdankt Kranenburg der im Mittelalter ab 1308 aufblühenden Kreuzwallfahrt.

  • Der Kirchenbau der Stifts- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde vom Baumeister Gisbert Schairt van Bommel errichtet. Die Auffindung des "Wundertätigen Kreuzes" im Jahre 1308 hatte Kranenburg zu einem viel besuchten Wallfahrtsort gemacht und den Bau einer großen Kirche ermöglicht.
  • Der historische Ortskern ist geprägt von der mittelalterlichen Stadtanlage, ein Teil der südlichen Stadtmauer ist heute noch erhalten. Im Mittelalter bot die Stadtbefestigung mit der Wallgrabenzone, zwei Toren an den Schnittpunkten der Großen Straße und mehreren Wehrtürmen einen sicheren Schutz für die Bürger und Bewohner des Städtchens. Der Verlauf der ehemaligen Stadtbefestigung ist noch gut zu erkennen, zwischen Wanderstraße und Rütterswall sind restaurierte Überreste zu sehen. Die Stadttore sind verschwunden, von den ehemals vier Türmen ist der Mühlenturm am besten erhalten, der auch als städtische Mühle diente.
  • Heute gehört der Mühlenturm neben der Stadtscheune und dem Katharinenhof zum „Museum Katharinenhof Kranenburg“. Die drei Museen befinden sich in denkmalgeschützten Gebäuden im historischen Ortskern und bilden ein sehenswertes Ensemble. Im Mühlenturm wird die ständige Ausstellung „Geschichte im Turm“ mit Exponaten zur Geschichte der Region und der Stadt gezeigt. Originalgetreu rekonstruiert und im Jahre 2002 als Museum eröffnet, ist die Stadtscheune ein Ort, an dem altes Handwerk und traditionelles landwirtschaftliches Gerät besichtigt werden können. Der Katharinenhof ist als Kunstmuseum Teil der internationalen Museumswelt. Seine überregionale Bedeutung verdankt das Museum unter anderem dem aus Kranenburg stammenden Kunstsammler und Beuys-Freund Hans van der Grinten, der viele Jahre als künstlerischer Leiter im Katharinenhof tätig war.

Weitere Informationen zu Kranenburg finden Sie hier.

Beliebte Bilder